Posts Tagged ‘Toll!’

These bestätigt :)

Tuesday, March 9th, 2010

Ihr habt vielleicht meinen Blog “Andere Sprache, anderes Denken?” gelesen. Die Frage: Ist Sprache nicht nur ein Weg, unsere Gedanken auszudrücken, sondern nimmt Sprache auch Einfluss darauf, wie wir denken?

Bei Jecaro wurde dieses Thema aufgegriffen. Da es dort keine Kommentar-Funktion gibt, mache ich auf diesem Wege darauf aufmerksam, wie durch den Artikel die These bestätigt wird.
Es wird auf meinen Blog verwiesen und von “dem Autor”; später von “ihm” gesprochen – Ich bin aber eine AutorIN. :)
Dafür wurde aber mein Corillo-Blog als “Corilla” quasi verweiblicht.

Der Beitrag hat mich sehr gefreut. Lieben Dank an den Verfasser oder die Verfasserin; sowohl für den beabsichtigten, als auch für den unbeabsichtigten Zuspruch. :)

I heart TED

Friday, February 12th, 2010

Ich mag ja tolle Geschichten, und ich mag tolle Menschen, und genau deswegen liebe ich TED. TED ist eine gemeinnützige Organisation mit dem Motto: Ideas worth spreading – zu deutsch: Ideen die es wert sind, verbreitet zu werden.

Auf ted.com finden sich viele viele unglaublich inspirierende Reden von Menschen, die eine Idee hatten, diese Idee verfolgt haben – und, ob nun im kleinen oder großen Stil, unsere Welt mit ihrer Idee verbessert haben.

Gleichzeitig ist TED eine Quelle an Informationen über die Welt in der wir Leben, die Menschen die wir sind und die Möglichkeiten, die wir haben.
Weitesgehend geht es um die Felder Technologie, Entertainment, Design, Business, Wissenschaft und globale Angelegenheiten. Manche Vorträge erzeugen pures Erstaunen, andere machen nachdenklich, andere sind inspirierend, erklärend, mitreißend.

Hier eine Auswahl an Reden und Vorträgen, die mich wirklich von den Socken gehauen haben:

Geht auf ted.com und lasst euch die Welt erklären!
Aber Vorsicht: Totale Suchtgefahr!

Auf die Sprache kommt es an!

Friday, January 29th, 2010

Diesen Bericht vom Start Up Blog fand ich super. Steve erzählt, dass der Umzugsunternehmer seines Cousins während der Ablaufbesprechung Folgendes zu ihm gesagt hat:

“Pass auf, ich weiß du machst so etwas nicht jeden Tag; ich aber schon. Ich werde dafür sorgen, dass alles glatt läuft und ihr gut betreut seid.”

Kompetent, einfühlend, beruhigend, sympathisch, vertrauenserweckend. Und das alles in nur 2 Sätzen!

Wie wir mit unseren Kunden sprechen, ist ein ganz wichtiger Faktor für einen guten Kundenservice, die Kundenzufriedenheit und den entsprechenden wirtschaftlichen Erfolg.
Verabschiedet euch von Telefonleitfäden, Handbuch-Zitaten oder dem Herunterleiern von Fachbegriffen – “redet” einfach mal wieder mit euren Kunden. Lasst sie wissen, dass am anderen Ende der Leitung ein Mensch sitzt. Der zuhören kann, Verständnis hat und helfen will.

Wann hat euch das letzte mal jemand durch Sprache richtig begeistert?

Andere Sprache, anderes Denken?

Tuesday, January 19th, 2010

Sprache ist unser Werkzeug, unsere Gedanken auszudrücken. Aber hat unsere Sprache auch direkten Einfluss darauf, wie wir denken?

Wer mal eine Fremdsprache gelernt hat, dem ist es sicher aufgefallen: Sprachen unterscheiden sich nicht nur durch verschiedene Vokabeln. Schon lange wird darüber diskutiert, ob verschiedene Sprachen auch die Art und Weise formen, wie wir denken. Eine Assistenz-Professorin der Stanford University ist genau dieser Frage nachgegangen, und hat viele Studien zum Thema Sprache studiert, um eine Antwort auf diese Frage zu finden. Hier findet ihren Bericht (englisch).

Ein paar Beispiele die ich toll fand:

  • Im Deutschen heißt es “der Schlüssel” – im Spanischen aber “la llave”; es ist ein weibliches Nomen. Wenn man nun deutschsprachige Menschen nach Adjektiven fragt, um einen Schlüssel zu beschreiben, erhält man hauptsächlich “starke” Beschreibungen wie “metallisch“, “hart” oder “gezackt“. Fragt man spanischsprachige Menschen nach Adjektiven, hört man “klein“, “glänzend” oder “winzig“. Bei dem Wort “Brücke” ist es anders: Unsere “weibliche Brücke” wird mit “fragil“, “elegant” oder “schlank” beschrieben, während die Spanier ihre “männliche Brücke” mit “groß“, “robust” oder “kräftig” assoziieren.
  • Viele Stämme der Aborigines, z.B. in Pormpuraaw im Norden Australiens, nutzen keine Wörter wie “vorne”, “rechts” oder “links”, um Positionen zu beschreiben; sie geben Positionen und Richtungen durch die Bestimmung der Himmelsrichtung an. Sie sagen also nicht “An der nächsten Kreuzung rechts” sondern “An der nächsten Kreuzung nach Westen.” Sogar wenn sie sagen möchten “Da ist ein Käfer auf deinem linken Bein” würde es eher klingen wie “Auf deinem südwestlichen Bein ist ein Käfer”. Der Vorteil: Das totale Bewusstsein, wo sie gerade sind – immer und überall.
  • Im Türkischen (und wenn ich nicht falsch liege auch im Arabischen) kann man nicht sagen: “Judith schreibt gerade einen Blog.” – man muss immer angeben, woher man diese Information hat, also “Ich habe gesehen, dass Judith gerade einen Blog schreibt” oder “Judith hat mir erzählt, dass sie gerade einen Blog schreibt.”

Das letzte Beispiel hat mich sehr gefreut, weil es mich an meinen Freund Walid erinnert hat. Walid kommt aus dem Libanon, und da ich kaum noch französisch spreche, und leider nur 6 Wörter arabisch, kommunizieren wir ausschließlich auf englisch. Er sagt immer so Sachen wie: “Judith, I see you are feeling better” oder “I feel you are having a good time”. Wir haben ihn immer veralbert, dass er sich anhört wie ein alter englischer Lord. Jetzt weiß ich es besser! :)

Die beschriebenen Beispiele lassen durchaus den Schluss zu, dass es gravierende Unterschiede in den Weltsprachen gibt, die sicher auch in irgendeiner Weise unser Denken beeinflussen. Ich merke es im Spanischen manchmal z.B. an der Tatsache, dass es keine Nominalkompositionen gibt – weder in der Sprache, noch in meinem Kopf! Wenn ich vom “Vorhang der Dusche” spreche, denke ich erst an den Vorhang, dann an die Dusche.

Ich bin gespannt, welche Ergebnisse uns die Linguistiker in den nächsten Jahren zu diesem Thema präsentieren werden. Schließlich gibt es mehr als 6.000 erfasste Sprachen auf dieser Welt!

Nominalkompositum

Dinge, die ich noch erleben muss

Thursday, December 10th, 2009
  • Aerosmith live sehen
  • Die Erde aus dem Weltraum sehen
  • Eine Ballon-Safari in Afrika
  • Die Comic Con besuchen
  • Echtes Chinesisches Essen essen
  • In Las Vegas heiraten und Poker spielen
  • In einem Eishotel übernachten und einen Hundeschlitten fahren
  • In der Vancouver Bay Bären und Wale beobachten
  • Australien umrunden
  • Unseren Freund Andres in Bogota besuchen
  • Von einer Karibikinsel zur anderen schwimmen
  • Ein Buch schreiben
  • Jack Nicholson treffen
  • Bei der Aufzeichnung einer coolen Sitcom dabei sein
  • Aus einem Flugzeug springen
  • Irgendwann mal “echtes” Spanisch sprechen
  • Eine Flaschenpost versenden
  • Eine Rafting Tour machen
  • Schlagzeug spielen lernen
  • Weihnachten und Silvester in New York
  • Eine Blues Bar in Chicago besuchen
  • Beim Burning Man dabei sein

Ja, ich hab noch viel zu tun. :-)
Problematisch sehe ich das Aerosmith-Konzert – weder ich noch die Jungs werden jünger! Aber: Die Hoffnung stirbt zuletzt…

Was sind eure “Dinge, die ihr noch erleben müsst”?
Vielleicht sind da ja Sachen bei, die ich dann unbedingt noch auf meine Liste setzen muss… diese wächst nämlich schneller, als sie sich abarbeiten lässt. :-)

Weltraumtourismus – Launch des SpaceShipTwo

Tuesday, December 8th, 2009

Das ich das noch erleben werde! :-)

Richard Branson, der alte Haudegen, hat sein SpaceShipTwo in der kalifornischen Mojave-Wüste vorgestellt. Schon Anfang 2010 sollen die ersten Testflüge starten; ab 2011 soll es dann losgehen mit dem zweieinhalb-stündigen Kurzurlaub bei den Sternen. Leider zunächst für den stolzen Preis von € 135.00,00, aber wenn Virgin Airlines die Reichen und Schönen erstmal abgearbeitet hat, fällt für den Otto Normalo bestimmt auch was vom Kuchen ab. Und Himmel, da freu ich mich drauf. Wer hätte gedacht, dass ich “Einmal im Weltraum sein” doch noch auf meine Liste der “Dinge, die ich erleben muss” setzen kann? Mit einer echten Chance, meine ich (wer will schon unerledigte Dinge auf seiner Liste haben?).
Hier findet ihr eine Fotostrecke des schmucken Weltraumgefährts beim Spiegel (auf den ich ausnahmsweise verlinke, weil es ja um Fotos geht).

Und, was wäre eure preisliche Schmerzgrenze für einen Ausflug ins All?

Kleine Dinge mit viel Wirkung

Thursday, December 3rd, 2009

Ich war letzte Woche auf dem Weihnachtsmarkt in Troisdorf unterwegs. Ich musste mir sehr dringend die Hände waschen, also bin ich ins Restaurant “Steffens Eck” und habe höflich gefragt, ob ich mir ausnahmsweise kurz die Hände waschen darf. Durfte ich nicht. Mal abgesehen davon, dass ich das menschlich ganz furchtbar finde (war nicht jeder schonmal in der Situation, dringend eine Toilette aufsuchen zu müssen?), auch abgesehen davon, dass ich nicht gerne essen würde bei Leuten, die anderen nichtmal das Händewaschen genehmigen: Auch meinen anderen Gästen gegenüber wäre es mir unendlich peinlich, jemandem mit einem solch einfachen und dringenden Gesuch so abzuschmettern. Bei mir als unbeteiligtem Gast würde das einen sehr negativen Eindruck hinterlassen.
Aber es geht ja auch anders: Im Eiskaffee Ecke Kölnstraße / Von-Loe-Straße wurde ich nicht nur sehr nett empfangen und mir der Gang zur Toilette genehmigt; beim Rausgehen hat der Besitzer sogar noch sehr freundlich “Danke und einen schönen Tag noch!” gerufen. Und wisst ihr was? Wann immer ich in Troisdorf bin, und Durst auf einen Kaffee habe, werde ich genau dorthin gehen. Selbst wenn es ein Umweg ist. Die haben mich als ewigen Fan gewonnen! Den Cappuccino, den ich mir später dort noch gegönnt habe, kann ich auch nur empfehlen. Sehr lecker, und ein äußerst fairer Preis. Und alle Angestellten dort sind wirklich auffallend freundlich, ohne das es gekünstelt wirkt. Da hat jemand auch beim Recruitment alles richtig gemacht!

So “einfach” kann man manchmal schon Fans gewinnen.
An dieser Stelle also Danke an das Team dieser Eisdiele, deren Namen ich im Internet leider nicht finden konnte; ihr seid voll cool! :-)
Wenn ihr euch jetzt noch bei Google eintragt (es ist kostenlos!) habe ich garnichts mehr zu meckern! :-)