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I heart AFRICA

Saturday, March 27th, 2010

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Ich erinnere mich noch als wäre es gestern gewesen, als ich an unserem ersten Abend in Afrika auf dem Balkon unseres Hotelzimmers in Malabo stand. Mich überkam ein seltsames Gefühl von Heimkehr. Sehr seltsam, denn ich war vorher nie in Afrika gewesen, und alles war anders, als ich es kannte. Die Häuser, die Menschen, der große Haufen Müll auf dem Dach des Hauses gegenüber, die knatternden Autos, die sich durch den Verkehr schoben… und der Dschungel, der die ganze Stadt einrahmte. Zudem machte mir die hohe Luftfeuchtigkeit sehr zu schaffen, und die seltsamen Sicherheitskontrollen am Flughafen hatten mich doch etwas beunruhigt.
Und trotzdem: Da stand ich nun, auf diesem Balkon, und ich fühlte eine augenblickliche Zugehörigkeit. Ich hatte das seltsame Gefühl, dass ich “nach hause” gekommen bin.
Ich bin eigentlich jemand der sich der Wissenschaft, nicht der Spiritualität, verpflichtet fühlt. Trotzdem (oder vielleicht gerade deswegen!) hat mich dieses Gefühl in großes Staunen versetzt.

Unsere Zeit in Afrika war die wohl schönste Zeit meines Lebens. Noch nie habe ich das Leben so in vollen Zügen genossen. Warum?

  • Weil die Menschen auf offener Straße singen und tanzen. Auch wenn keine Musik spielt.
  • Weil man keine 2 Minuten vor dem Supermarkt stehen kann, ohne neue Menschen kennen zu lernen
  • Weil nur 200m unser Haus vom Strand getrennt haben
  • Weil man garnicht anders kann, als jede freie Minute zu nutzen
  • Weil es frischen gegrillten Fisch an jeder Ecke gibt
  • Weil überall Hunde rumrennen
  • Weil die Sonne scheint. Wenn es regnet, dann im coolen Monsun-Style. :)
  • Weil die Menschen dort sehr viel mehr lachen, obwohl sie viel weniger Grund dazu haben
  • Weil wir dort Menschen kennengelernt haben, deren Freundschaft  für die Ewigkeit ist

Wir haben mehr als 1 1/2 Jahre in Bata gelebt. Wenn die politische Situation dort anders wäre – wer weiß, ob wir jemals zurück nach Deutschland gekommen wären.

Bata

Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an unsere Zeit dort denke. An die vielen Freunde, zu denen ich dank Facebook noch Kontakt habe, aber auch an die vielen Menschen, die wir “zurück lassen” mussten, und von denen ich nicht weiß, wie es ihnen heute geht. Ich denke an die vielen Partys und BBQs, an die Wochenenden am Strand, an die Ausflüge auf der Ladefläche eines Pickups, an die Taxifahrten, wo wir mit manchmal 9 Insassen in einem Nissan unterwegs waren.
Es ist schon irre wie frei man sich in einem Land fühlen kann, in dem man an jeder Ecke aufpassen muss, was man sagt, und wo man dank zahlreicher Check Points keine 5 km fahren kann, ohne Rede und Antwort zu stehen wo man herkommt, wo man hin will, wo man arbeitet und für wen. Trotz alldem überkommt mich ein Gefühl von Freiheit, wenn ich an die Zeit in Afrika zurück denke. Und eins weiß ich sicher: Mein Afrika-Abenteuer ist noch nicht vorbei. Es hat gerade erst angefangen.

A fight we can win

Thursday, March 25th, 2010

Today is World Malaria Day, and since this is a matter of international importance, I proudly present to you my first English blog entry!
I signed up on Twitter a few weeks ago in order to have some English “distribution” on the net besides my Facebook page, which I only use for private matters (read: Spreading stupid jokes). But let’s be honest here for a second: Getting me to shut up after only 140 characters is pretty much impossible. At least when it comes to important topics like the Malaria issue.

About 2,5 Mio. people die from Malaria each year. 75% of them are African children, most of them under 5 years old.

I lived in West-Africa for some 1 1/2 years, and before this time I never really thought about Malaria and the problems it is causing in many parts of this world. Because I never had to deal with it.
Before our trip we got vaccines for pretty much everything: Yellow fever, typhus fever, hepatitis… but eliminating the Malaria risk is much harder then getting a shot in the bum.  There is no vaccine. Malaria is caused by single-celled parasites, that reach the human body through the sting of the (infected) female Anopheles mosquito. The human body functions as secondary host – with every new sting of an infected person, more mosquitos catch an spread the disease.

About two weeks after our arrival, my boyfriend got really sick. Within a few hours he went from “everything is totally fine” to some 40°c of fever. He couldn’t move, he was in terrible pain, and days later, after he went trough the toughest time, he even told me he thought he was going to die. Fortunately for us: We had medicine. Malarone, to be exact. The problem: One treatment is about € 80,00. This is more than an average monthly wage in many parts of the countries facing this insidious disease. There is cheaper medicine from China available, but with about € 15,00 it is still a lot of money, and I heard many people telling stories about how the medication failed. Malarone is also used as prophylaxis, but it is not only way to expensive to solve this problem globally (about € 6 per day and person); it is also very damaging to the internal organs, and it is highly recommended to avoid taking it for more than 4 weeks.

The pharmaceutical industry is searching for a vaccine, and there are some promising results raising the hope for a future cure, but right now, people are still very helpless in this battle. One reason might be that the pharmaceutical industry is said to be spending much more money on research in fields as erection problems or hair loss – because customers of those fields promise a much higher revenue.

So is there anything that can be done?
The best way to not only help yourself, but also helping to stop the disease from spreading, is to avoid getting stung. Light, covering clothes, Indoor sprays and insect repellents are very helpful. But there is one thing proven to be the most effective protection: Insecticide-treated mosquito nets. They cost about $ 3 a piece, and they offer protection for a very long time. Even if the Insecticide washes off after some time, the net itself still keeps the dangerous mosquitos away.

With contributing one net for a few bucks, you have a very high chance of actually saving someones life. Making a tremendous change has never been easier.

Please support WHO and other institutions of your trust and join the battle against Malaria. Thank you.

Business Tipps von den Top Playern

Wednesday, March 10th, 2010

“Verlierer sind die wahren Gewinner. <> Gewinner sind auch Gewinner. Du kannst ihnen diesen Titel nicht wegnehmen, sie haben ja schließlich gewonnen.” Arthur Spooner, King of Queens (TV)

Und deshalb habe ich mir mal die Erfolgsstorys diverser Top Player aus allen möglichen Bereichen angeschaut. Die haben schließlich auch gewonnen. Und ich habe ein paar echte Schätze an Business Tipps gefunden, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Amazon
* Kleine Teams (8 bis 10 Leute) die schnelle Kommunikationswege haben; denen Verantwortung für ihr Feld übertragen wird und die ermächtigt werden, ihre Aufgaben nach ihrem Verständnis zu bewältigen (“Innovation kommt von der Basis” – die Menschen, die das Problem am besten kennen haben die besten Chancen, es zu lösen).
* Verständnis: Unternehmen, die Innovationen hervorbringen möchten, müssen ein wenig “Chaos” akzeptieren können. Gefolgschaft und  Gehorsam stehen der Innovation im Weg.
* Bei Bewerbungsgesprächen zählt vor allem Enthusiasmus, dann Kreativität und Kompetenz.

Red Bull
* Ausgefeiltes, zielgruppenorientiertes und intensives Marketing (2005 wurde ein Drittel des Umsatzes in Marketing und Sponsoring investiert)
* Ausgegeben wird nur, was eingenommen wurde: Die Firma Red Bull hat keine Bankverbindlichkeiten.

MAC Cosmetics
* Marketing Tool: Zufriedene Kunden. Kaum ein Make Up-Unternehmen gibt so wenig Geld für Werbung aus wie MAC.
* Streben nach Erstklassigkeit: Die Produkte wurden ursprünglich für Visagisten erstellt; durch die hohe Qualität fanden sich schnell Anhänger auch außerhalb der Profi-Branche
* “Make up for everybody” – es gibt keine Zielgruppenorientierung im Produktionsprozess.

IKEA
* “Be a little bit weird.” Ikea scheut sich nicht, die Etikette zu verletzten, und mit einer Portion Selbstironie und Witz aufzutreten. Zudem hat das Möbelhaus Traditionen gebrochen: “Möbel zum Selbstaufbau” – daran hatte sich vor Ingvar Kamprad niemand getraut.

Staples
* Aus eigener Not eine Marktlücke entdecken und nutzen: Staples-Gründer Tom Stemberg hatte Probleme, schnellen Ersatz für ein Drucker-Farbband zu finden. Schon 1 Jahr später eröffnete er den ersten “Megastore” für Büromaterial. Das war 1986. Heute gibt es über 1.600 Filialen auf der ganzen Welt.
* Den hohen Einfluss von gutem Kundenservice erkennen und “Spielregeln” festlegen.

Motel One
* Motto: “Viel Design für wenig Geld”
* Erstklassige, innerstädtische Standorte
* “So viel wie möglich für kleinen Preis bieten”: Doppelbetten als Standard, Getränkeautomat statt Barpersonal, kostenfreies W-Lan, etc.

Burger King
* Durch ein einfaches Rezept gegen den übermächtig erscheinenden Konkurrent antreten: Mach alles anders! Knusprige statt fettige Pommes, flammengegrilltes statt gebratenes Fleisch, “Hausgemachter Geschmack” statt typischer Fast Food-Geschmack – kaum ein “Unternehmerwettkampf” zwischen zwei Konzernen polarisiert so sehr wie dieser.

Otto
* Während die anderen Versandhäuser noch schliefen, wurde bei Otto schon der Online-Shop eingeweiht  – und stetig ausgebaut. Zoom-Funktion, Rundumansicht, Runway-Videos – Otto hat in Sachen Online Distribution neue Maßstäbe gesetzt. 10 Jahre später: Der große (schlafende) Konkurrent ist weg, Otto ist die ungeschlagene Nr. 1.

Welche dieser Strategien sind auch branchenübergreifend sinnvoll? Gibt es Strategien, die bei anderen Firmen böse “nach hinten losgehen” könnten? Ich freue mich über Kommentare und Ergänzungen!

I heart TED

Friday, February 12th, 2010

Ich mag ja tolle Geschichten, und ich mag tolle Menschen, und genau deswegen liebe ich TED. TED ist eine gemeinnützige Organisation mit dem Motto: Ideas worth spreading – zu deutsch: Ideen die es wert sind, verbreitet zu werden.

Auf ted.com finden sich viele viele unglaublich inspirierende Reden von Menschen, die eine Idee hatten, diese Idee verfolgt haben – und, ob nun im kleinen oder großen Stil, unsere Welt mit ihrer Idee verbessert haben.

Gleichzeitig ist TED eine Quelle an Informationen über die Welt in der wir Leben, die Menschen die wir sind und die Möglichkeiten, die wir haben.
Weitesgehend geht es um die Felder Technologie, Entertainment, Design, Business, Wissenschaft und globale Angelegenheiten. Manche Vorträge erzeugen pures Erstaunen, andere machen nachdenklich, andere sind inspirierend, erklärend, mitreißend.

Hier eine Auswahl an Reden und Vorträgen, die mich wirklich von den Socken gehauen haben:

Geht auf ted.com und lasst euch die Welt erklären!
Aber Vorsicht: Totale Suchtgefahr!