Archive for the ‘Uncategorized’ Category

10 reasons to digg nerds

Wednesday, April 7th, 2010

Craigslist posted a similar list here, but since I have my very own experiences with my personal nerd, I have to make some adjustments:

  1. They know stuff. It’s like having our very own dictionary, and you don’t even need to raise your head.
  2. They provide valid information. They don’t get their knowledge from anecdotes or pseudo-scientists, nor do they spread such.
  3. Their social skills aren’t as bad as you might think. But there are bad enough so you don’t have to worry about them hitting on other people all the time.
  4. They can be brutally honest, but at least you always know what your are up against. They are extremely useful if you are looking for real criticism, too.
  5. Watching them doing handcraft stuff can make you want to throw up. But since they almost never do anything like that, their hands are always smooth and clean.
  6. You might find them awkward at first, but believe me: There is nothing more awkward than being with someone who is as dull as a meatloaf. Nerds are always at least kind of smart.
  7. There is always some great topic to talk about. No “Yeah the Nicks rule!” for the 20th time a day, no blahing about his car, no shouting for beer, no awkward “I don’t know what to say”-moments.
  8. They are well equipped. Besides being your personal computer guru, they can always provide batteries, cables, duct tape…
  9. Even though they are very open-minded, they have a very well working bullshit detector, too.
  10. They are used to strictly follow their given assignments and instructions. As long as you “command” your instructions, your work with them will be very easy. :)

What are your reasons to digg nerds?
Make my day and leave a comment!

criticism

Emissions-Ampel?

Thursday, April 1st, 2010

Vor einiger Zeit wurde ja die “Lebensmittel-Ampel” diskutiert – Lebensmittel sollten mit Hilfe der Ampelfarben nach Zucker- und Fettgehalt gekennzeichnet werden. Jetzt ist das mit der Ernährungslehre aber doch nicht ganz so einfach – Nüsse z.B. würden in den “bösen Bereich” fallen, obwohl deren Inhaltsstoffe, besonders die ungesättigten Fettsäuren, viele positive Eigenschaften auf den Organismus haben. Cola light wiederum läge im “grünen Bereich”, trotz seiner künstlichen Herstellung und fehlender Nährstoffe.
Es gilt also, Menschen ihre Ernährung näher zu bringen und sie über gesundes Essen aufzuklären – der “einfache Weg” der Ampel kann dies nicht ersetzen. Das hat sogar die EU jüngst erkannt.

Eine neue Idee, diesmal aus der Ecke der Umwelt-Schützer, soll den Emissionsaufwand der verschiedenen Lebensmittel kennzeichnen. Denn nach den “versteckten Kalorien” kommen jetzt die “versteckten Emissionen”. Nordseekrabben zum Beispiel. Die kommen in der Regel aus Holland oder Belgien, wenn nicht aus Deutschland, und können mehr oder weniger als “Region-nahes” Produkt angesehen werden. Im Vergleich mit dem Norwegischen Fjordlachs auf jeden Fall. Sollte man meinen. Aber leider sieht die Realität anders aus: Fast ausschließlich werden Nordseekrabben in Marokko gepuhlt. Sie werden in Kühl-LKWs verladen und machen eine Reise um die halbe Welt, bevor sie wieder in unseren Kühlregalen landen. Als Verbraucher kann man dies nicht erkennen. Nur das Ursprungsland muss angegeben werden; die vielen Zwischenstationen auf dem Weg zu unserem Einkaufswagen bleiben weitesgehend unerkannt.

Die britische Initiative “Product Carbon Footprint” ist in Deutschland gescheitert. Als Grund nannte das Bundesumweltministerium, dass doch tatsächlich Emissions-ausstoßende Produkte wie PKWs oder Heizungen einer viel dringenderen Handlung bedürfen, und die pro Kopf verursachten Emissionen nur zu 20% durch Lebensmittel entstehen.
Aber da muss man sich doch fragen: Sind es 20% nicht wert, darüber zu sprechen und Menschen aufzuklären? Das wir durch Auto fahren und heizen viel Energie verbrauchen und die Luft belasten, ist uns doch klar. Aber das Rindfleisch 10 mal mehr Emissionen als Geflügelfleisch verursacht – Wusstest du das?

Während es bei der PCF-Initiative um den Erhalt oder Nicht-Erhalt einer kennzeichnenden Plakette geht, gehen Umweltschützer aus Belgien einen Schritt weiter: Der Vorschlag zu der Emissions-Ampel sieht vor, die Produkte nach Flug-, Auto- und Schiffsweg zu unterteilen. Denn verschiffte Produkte zum Beispiel verursachen in der Regel 40% weniger Emissionsausstoß als Produkte der Luftfracht. Als Verbraucher könnte man so eine vernünftigere Auswahl treffen und tatsächlich etwas für den Umweltschutz tun.

Sinnvoller Vorstoß oder Blödsinn? Interessiert das den Verbraucher überhaupt?
Ich freue mich auf eure Kommentare! :)

These bestätigt :)

Tuesday, March 9th, 2010

Ihr habt vielleicht meinen Blog “Andere Sprache, anderes Denken?” gelesen. Die Frage: Ist Sprache nicht nur ein Weg, unsere Gedanken auszudrücken, sondern nimmt Sprache auch Einfluss darauf, wie wir denken?

Bei Jecaro wurde dieses Thema aufgegriffen. Da es dort keine Kommentar-Funktion gibt, mache ich auf diesem Wege darauf aufmerksam, wie durch den Artikel die These bestätigt wird.
Es wird auf meinen Blog verwiesen und von “dem Autor”; später von “ihm” gesprochen – Ich bin aber eine AutorIN. :)
Dafür wurde aber mein Corillo-Blog als “Corilla” quasi verweiblicht.

Der Beitrag hat mich sehr gefreut. Lieben Dank an den Verfasser oder die Verfasserin; sowohl für den beabsichtigten, als auch für den unbeabsichtigten Zuspruch. :)

Schluss mit Fraktionszwang!

Tuesday, March 9th, 2010

Achtung Leute, es wird politisch!

Nach Artikel 38 des Grundgesetzes sind die Abgeordneten „Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen“.
Das macht einen Großteil unserer Demokratie aus. Deswegen entscheiden 622 Abgeordnete über Gesetzesentwürfe und -änderungen; nicht 4 oder 5. Keine Alleingänge einiger Einzelner. Das ist es, was uns von den Diktaturen dieser Welt unterscheidet. Unterscheiden sollte.

Wer behauptet, es gäbe keinen Fraktionszwang, der sollte sich z.B. mal mit der Abstimmung zur Internetzensur, Herrn Schröders Neuwahlen oder der Wiederwahl von Herrn Köhler beschäftigen. Hier ging es nicht um die eigene Meinung, oder um eine von Vernunft bestimmte Lösung, oder gar um die Vertretung der Meinung des Volkes; und manchmal ging es sogar gegen Mitglieder der eigenen Reihen. Wie auch immer es gerade in den fraktionspolitischen Kram passt, eben.
Klar, keinem Abgeordneten wird die Pistole an den Kopf gehalten, während er sein Kreuzchen macht. Aber wer den Parteikern gegen sich aufhetzt, kann seine politische Karriere gleich an den Nagel hängen. Und genau deswegen gibt es scheinbar nur noch Ja-Sager im Bundestag: Politiker mit eigener Meinung werden auf dem Weg nach oben systematisch ausgesiebt.

Ich habe mal ein bisschen gegoogelt, und bin unter anderem hier auf einen Kommentar gestoßen, wo von “Fraktionsdisziplin” gesprochen wird und es heißt, man “bräuche sonst ja keine Parteien mehr”. Vielleicht gar kein schlechter Ansatz, meiner Meinung nach. :P
Aber mal ehrlich: Das ist doch Quatsch. Die Welt ist nicht nur schwarz und weiß. Warum sollte ein CDU-Abgeordneter nicht gegen die Internetsperre stimmen können, wenn er doch verstanden hat, dass hier in keinster Weise Probleme gelöst werden? Damit verrät er doch weder seine politischen noch seine religiösen Ansichten. Er würde einfach nur das Richtige, das Vernünftige, tun.

Eine auch gerne vorgeschobene Ausrede ist, Abstimmungen müssen in gewisser Weise vorhersehbar sein, da die Parteien andernfalls ihre Interessen nicht voran bringen können. Aber wenn doch die Mehrheit der Partei eben nicht diese Meinung vertritt (oder vertreten würde), wie kann eine Partei dann überhaupt von “ihren Interessen” sprechen?! Demokratie sieht für mich anders aus.

Wofür zahlen wir denn für 622 Abgeordnete, wenn nur 5 Meinungen zählen? Da könnte man auch pro Partei einen Vertreter einsetzen, dessen Stimme einfach mit Faktor X multipliziert wird. Man würde das gleiche Ergebnis erhalten, aber Millionen sparen. Wie viele Hartz 4 – Empfänger wir “durchfüttern” könnten, lieber Herr Westerwelle, wenn ihre eh nur zu 50% anwesenden Vertreter ihren Hut nehmen würden!

Aber: Es gibt eine einfache Lösung!
Mein Freund hatte die Idee, Abstimmungen nur noch anonym durchzuführen. Ich war erst dagegen: Ich will eigentlich schon wissen, welchem Abgeordneten ich in die Kniescheibe treten muss, wenn wir uns in der Hölle treffen. ABER: Es ist eine Möglichkeit, endlich mit dem Fraktionszwang Schluss zu machen. Ohne lange Vorbereitung, ohne Investments, von heute auf morgen problemlos umsetzbar.
Wir haben damals in der 6. Klasse unseren Klassensprecher in einer geheimen Wahl gewählt, damit eben nicht der Meinung der Kids gefolgt wird, “die am lautesten brüllen können”. Das waren die Worte unserer Lehrerin.

Anonyme Abstimmungen – klingt für mich nach einer verdammt guten Lösung. Das ist ja nun auch nichts, was nur den Interessen einer bestimmten politischen Richtung entspricht. Egal ob konservativ, liberal oder überhaupt nicht politisch interessiert: Vom Prinzip her müssten wir doch alle ein Interesse daran haben, dass nicht ausschließlich die Meinung einzelner Parteibosse zählt.
Übersehe ich hier was? Ist irgendwas an dieser Idee fundamental schwachsinnig? Ich freue mich über eure Meinung!

Überblick über Nahrungsergänzung

Thursday, March 4th, 2010

“Anekdoten sagen nichts über die Statistik aus”.

Wer sich mal mit Nahrungsergänzung aus wissenschaftlicher Sicht beschäftigen will, aber weder Zeit noch Lust hat, die endlosen Studien und Nicht-Studien zu studieren, dem wird – mal wieder – bei Information is beautiful weitergeholfen.
Hier findet ihr eine aufschlussreiche Übersicht über die bewiesenen, die zumindest vermuteten und die unbewiesenen Wirkungen von Nahrungsergänzungsmitteln.

Wir ändern unser Leben – Runde 3

Sunday, February 21st, 2010

Wir brauchen mehr Sonnenlicht.

Lichtschutzfaktor 15 in jeder Tagescreme, Sonnencreme ab März, ab April gerne auch mit Hut und im Mai bringen sich die Leute zum BBQ ihren eigenen Sonnenschirm mit. Vorrausgesetzt, sie gehen überhaupt mal raus, versteht sich. Wir denken, dass wir unserem Körper damit einen Dienst erweisen. Schließlich wurden wir alle über die Risiken von den bösen Sonnenstrahlen aufgeklärt. Aber leider, wie so oft: Wir scheinen es zu übertreiben.

Laut einer Studie des Robert Koch-Instituts haben Kinder zwischen 6 und 11 Jahren durchschnittlich nicht mal 1/3 des vom DGE empfohlenen Wertes an Vitamin D in sich. Es ist der niedrigste Wert aller untersuchten Nährstoffe in Bezug zum jeweils empfohlenen Wert. Und das, obwohl wir in Deutschland jährlich 1 Milliarde Euro für Nahrungsergänzung ausgeben.

Warum ist Vitamin D so wichtig?

  • Vitamin D spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Calciumspiegels und beim Knochenaufbau, sowie bei der Entwicklung und Funktion des Muskel- und Nervensystems
  • Vitamin D-Mangel kann bei Kindern zu Rachitis und bei Erwachsenen zu Osteomalazie führen
  • Eine Unterversorgung ist Risiko-Faktor für Autoimmunkrankheiten wie Multiple Sklerose, Diabetes Typ 1 oder  Rheumatoide Arthritis; für Infektionskrankheiten wie Tuberkolose oder Athemwegsinfekte; für Bluthochdruck, Brustkrebs, Osteopenie oder Osteoporose

Vitamin D entsteht durch Photolyse (verursacht durch UVB-Strahlen) des körpereigenen 7-Dehydrocholesterol. Extremer Sonnenschutz, unser generelles modernes Innenraum-Leben sowie die auf unseren Breitengraden vorherrschenden Wintermonate mit wenig UVB-Bestrahlung sind alles Auslöser für die extremen Vitamin D-Mängel.
In der Nahrung kommt ein nennenswerter Vitamin D -Gehalt nur in Fettfischen vor. Dieser kann nur in hohen Mengen positive Wirkung auf unseren Vitamin D-Gehalt haben. Manchen Lebensmitteln wird Vitamin D zugefügt, zum Beispiel einigen Margarine-Sorten. Auch Nahrungsergänzungsmittel bietet der Markt an.
Das Problem: Eine unregelmäßige oder sogar übermäßige Versorgung mit Vitam D, die z.B. zu Nierenschäden bis hin zur Niereninsuffizienz führen kann.

Warum also nicht doch das Sonnenlicht nutzen?
UVB-strahlen haben noch viele weitere positive Auswirkungen auf uns: Sie regen Atmung, Durchblutung, Stoffwechsel und Drüsenfunktion an, stärken die Abwehrkräfte, senken Blutdruck und Cholesterinspiegel, und sorgen für eine vermehrte Hormonausschüttung, was unsere Laune hebt und entspannend wirkt.
Je nach Hauttyp reichen schon 5 bis 15 Minuten Sonnenbestrahlung (ohne Nutzung von Lichtschutzfaktoren) auf der Haut täglich aus, um den Vitamin D-Bedarf zu decken. Dies übersteigt nicht die Eigenschutzzeit der Haut und kann daher selbst bei der berechtigten Vorsicht vor UV-Strahlung als unbedenklich betrachtet werden.
Und im Winter? Wer die Sommermonate nutzt, hat einen guten Vitamin D-Speicher für den Winter. Der Verzehr von Fettfischen wie Makrele, Lachs und Forelle sowie Kalbfleisch und Eigelb unterstützen, da sie zusätzliches Vitam D liefern.
Beim Thema Solarium scheiden sich die Geister: Mäßiges Sonnen im Solarium (auf hochwertigen, gut gewarteten und UVB-geeigneten Sonnenbänken mit allen wichtigen Schutzmaßnahmen) alle 1 bis 2 Wochen bei niedriger Strahlung und kurzer Zeit soll nach neuen Studien keine Auswirkung auf die Melanom-Bildung (sprich Hautkrebs) haben. Allerdings gibt es Ausnahmen: Menschen mit sehr heller, lichtempfindlicher Haut, bereits eingetretener Melanom-Bildung oder Hautkrebs-Fällen in der Familie sollten keine Solarien besuchen. Generell empfiehlt sich, den Solarien-Besuch nicht als kosmetische sondern medizinische Behandlung zu betrachten und mit entsprechender Vorsicht und Bedacht anzuwenden. In jedem Fall sollte vorher ein Hautarzt konsultiert werden.

Zugegeben, dies ist ein etwas kontroverses Thema. Ich freue mich auf Diskussionen und Meinungen! :)

http://de.wikipedia.org/wiki/Autoimmunkrankheit

10 interessante Fakten über das Karnevals-Fest

Monday, February 15th, 2010

Frohen Rosenmontag miteinander!

  • Das Wort “Karneval” stammt vom latainischen Wort “carnelevale” (carne + levare) und heißt frei übersetzt soviel wie “Fleisch leb’ wohl!”
  • Die ersten “Vorläufer” des Karnevals-Festes wurden bereits 5.000 Jahre v.Chr. im Zweistromland gefeiert
  • Beim babylonischen Karneval um 3.000 v.Chr. wurde zum ersten Mal das Gleichheitsprinzip bei großen Festen eingeführt – dies erlaubte Menschen jedes Standes, das Fest gemeinsam zu feiern
  • Die Römer zeichnen sich für die bunten Umzüge verantwortlich. Sie waren es auch, die sich zur Feier mit Rosen überschütteten – der Vorläufer des heutigen Konfettis
  • Schon im Europa des Mittelalters war es Brauch, das “Narrenfest” zu feiern: Rang und Privilegien gingen vorübergehend an das einfache Volk über, die Kirche wurde parodiert, es wurde sogar ein “Pseudo-Papst” gekürt
  • Die Kirche ließ die Narren gewähren – allerdings nur bis zum Aschermittwoch (Beginn der Fastenzeit). So sollte das Fest die Vergänglichkeit des Bösen und die unausweichliche Umkehr zu Gott verdeutlichen. Eine Verlängerung der Narrentage über den Aschermittwoch hinaus wurde verfolgt und schwer bestraft
  • Die Karnevalsfeiern wären nach der Französischen Revolution fast ausgestorben – zwar wurde das Fest noch von den Bürgern gefeiert, aber die Zeiten des Straßenkarnevals waren vorbei. Die Kölner haben das Fest 1823 wiederbelebt
  • Bereits seit 1860 gab es Geisterzüge in Köln – im 1. Weltkrieg verboten, seit 1991 offiziell. Damals unter dem Motto “Kamelle statt Bomben” als Reaktion auf den Golfkrieg hat der Geisterzug heute wieder feste Tradition
  • Die Sache mit dem Nubbel: Der Nubbel ist eine Strohpuppe und wird im Kölner Karneval traditionell am späten Dienstag Abend mit allen Sünden der Karnevalstage beladen und dann verbrannt
  • Der Kölner liebt seinen Karneval, egal ob bei Wind oder Schnee. Erst einmal, nämlich 1868, musste der Kölner Rosenmontagszug wegen schlechtem Wetter entfallen

Andere Sprache, anderes Denken?

Tuesday, January 19th, 2010

Sprache ist unser Werkzeug, unsere Gedanken auszudrücken. Aber hat unsere Sprache auch direkten Einfluss darauf, wie wir denken?

Wer mal eine Fremdsprache gelernt hat, dem ist es sicher aufgefallen: Sprachen unterscheiden sich nicht nur durch verschiedene Vokabeln. Schon lange wird darüber diskutiert, ob verschiedene Sprachen auch die Art und Weise formen, wie wir denken. Eine Assistenz-Professorin der Stanford University ist genau dieser Frage nachgegangen, und hat viele Studien zum Thema Sprache studiert, um eine Antwort auf diese Frage zu finden. Hier findet ihren Bericht (englisch).

Ein paar Beispiele die ich toll fand:

  • Im Deutschen heißt es “der Schlüssel” – im Spanischen aber “la llave”; es ist ein weibliches Nomen. Wenn man nun deutschsprachige Menschen nach Adjektiven fragt, um einen Schlüssel zu beschreiben, erhält man hauptsächlich “starke” Beschreibungen wie “metallisch“, “hart” oder “gezackt“. Fragt man spanischsprachige Menschen nach Adjektiven, hört man “klein“, “glänzend” oder “winzig“. Bei dem Wort “Brücke” ist es anders: Unsere “weibliche Brücke” wird mit “fragil“, “elegant” oder “schlank” beschrieben, während die Spanier ihre “männliche Brücke” mit “groß“, “robust” oder “kräftig” assoziieren.
  • Viele Stämme der Aborigines, z.B. in Pormpuraaw im Norden Australiens, nutzen keine Wörter wie “vorne”, “rechts” oder “links”, um Positionen zu beschreiben; sie geben Positionen und Richtungen durch die Bestimmung der Himmelsrichtung an. Sie sagen also nicht “An der nächsten Kreuzung rechts” sondern “An der nächsten Kreuzung nach Westen.” Sogar wenn sie sagen möchten “Da ist ein Käfer auf deinem linken Bein” würde es eher klingen wie “Auf deinem südwestlichen Bein ist ein Käfer”. Der Vorteil: Das totale Bewusstsein, wo sie gerade sind – immer und überall.
  • Im Türkischen (und wenn ich nicht falsch liege auch im Arabischen) kann man nicht sagen: “Judith schreibt gerade einen Blog.” – man muss immer angeben, woher man diese Information hat, also “Ich habe gesehen, dass Judith gerade einen Blog schreibt” oder “Judith hat mir erzählt, dass sie gerade einen Blog schreibt.”

Das letzte Beispiel hat mich sehr gefreut, weil es mich an meinen Freund Walid erinnert hat. Walid kommt aus dem Libanon, und da ich kaum noch französisch spreche, und leider nur 6 Wörter arabisch, kommunizieren wir ausschließlich auf englisch. Er sagt immer so Sachen wie: “Judith, I see you are feeling better” oder “I feel you are having a good time”. Wir haben ihn immer veralbert, dass er sich anhört wie ein alter englischer Lord. Jetzt weiß ich es besser! :)

Die beschriebenen Beispiele lassen durchaus den Schluss zu, dass es gravierende Unterschiede in den Weltsprachen gibt, die sicher auch in irgendeiner Weise unser Denken beeinflussen. Ich merke es im Spanischen manchmal z.B. an der Tatsache, dass es keine Nominalkompositionen gibt – weder in der Sprache, noch in meinem Kopf! Wenn ich vom “Vorhang der Dusche” spreche, denke ich erst an den Vorhang, dann an die Dusche.

Ich bin gespannt, welche Ergebnisse uns die Linguistiker in den nächsten Jahren zu diesem Thema präsentieren werden. Schließlich gibt es mehr als 6.000 erfasste Sprachen auf dieser Welt!

Nominalkompositum

Feedreader – ne tolle Sache!

Tuesday, December 29th, 2009

Ich weiß, dass ein paar meiner Leser zum ersten mal überhaupt wissentlich ein Blog lesen. Hallo! an dieser Stelle, dieser Beitrag ist für dich! :)

Feedreader sind eine super Sache. Alle Blogs und Newsseiten, die dich irgendwie interessieren, sei es heise.de oder den Fefe oder lustige Bilder von thechive.com oder auch nur Gossip-News von imnotobsessed.com, schön sortiert und immer übersichtlich zur Hand. Probier es mal aus! Es ist wie deine persönliche Tageszeitung. Und das Ganze kostenlos!

Anstatt jeden Tag 30 Internetseiten auf der Suche nach News aufzurufen, versorgt dich dein Feedreader mit allen Updates. Die News werden gespeichert, so dass du auf alte Artikel auch offline zugreifen kannst. Eine Suchfunktion sowie die Möglichkeit, Artikel bestimmten Ordnern zuzuordnen oder zu markieren, runden das Feedsystem ab und helfen, wichtige oder interessante Artikel schnell wiederzufinden.

Also googlest du jetzt bitte mal nach: Feedreader download kostenlos >dein Betriebssystem< (lt. Statistik ist dies wahrscheinlich Windows, du arme Sau!).
Ich benutze unter Ubuntu den Feedreader “Liferea” und was soll ich sagen? Macht was er soll, ist toll!

Welche Seiten du mit einem Feedreader “abonnieren” kannst, erkennst du an diesem seltsamen orangen Symbol rechts in der URL-Zeile. Guck _jetzt_ hin, siehst du was ich meine. :)

Viel Spaß beim Durchstöbern der Welt!

Dinge, die ich noch erleben muss

Thursday, December 10th, 2009
  • Aerosmith live sehen
  • Die Erde aus dem Weltraum sehen
  • Eine Ballon-Safari in Afrika
  • Die Comic Con besuchen
  • Echtes Chinesisches Essen essen
  • In Las Vegas heiraten und Poker spielen
  • In einem Eishotel übernachten und einen Hundeschlitten fahren
  • In der Vancouver Bay Bären und Wale beobachten
  • Australien umrunden
  • Unseren Freund Andres in Bogota besuchen
  • Von einer Karibikinsel zur anderen schwimmen
  • Ein Buch schreiben
  • Jack Nicholson treffen
  • Bei der Aufzeichnung einer coolen Sitcom dabei sein
  • Aus einem Flugzeug springen
  • Irgendwann mal “echtes” Spanisch sprechen
  • Eine Flaschenpost versenden
  • Eine Rafting Tour machen
  • Schlagzeug spielen lernen
  • Weihnachten und Silvester in New York
  • Eine Blues Bar in Chicago besuchen
  • Beim Burning Man dabei sein

Ja, ich hab noch viel zu tun. :-)
Problematisch sehe ich das Aerosmith-Konzert – weder ich noch die Jungs werden jünger! Aber: Die Hoffnung stirbt zuletzt…

Was sind eure “Dinge, die ihr noch erleben müsst”?
Vielleicht sind da ja Sachen bei, die ich dann unbedingt noch auf meine Liste setzen muss… diese wächst nämlich schneller, als sie sich abarbeiten lässt. :-)