Bei scienceblogs.de wurde zum Thema Yoga dieser Bericht veröffentlicht, der mich dazu inspiriert hat darüber zu schreiben, dass Yoga in erster Linie Sport ist, und auch von vielen Anhängern als genau das angesehen wird.
Das es nun im Feld der Esoterik durchschnittlich mehr Yoga-Anhänger gibt als beim Rest der Bevölkerung im Allgemeinen überrascht nicht. Yoga passt halt besser ins Bild als Eishockey, Motocross oder Fußball. Wer aber Yoga z.B. in einem Fitness Studio betreibt wird schnell feststellen, dass es dort um sportive, nicht spirituelle Ziele geht. Noch nie habe ich einen Yoga-Lehrer sagen hören “Mit dieser Übung setzt ihr euren Geist frei” sondern eher “Diese Übung dehnt die Knöchel-, Leisten- und Rumpfmuskulatur”.
Fitness Studios bieten ihre Kurse in der Regel innerhalb des regulären Kursangebots an, so dass die Kosten wie für alle anderen Trainings-Angebote auch durch den Mitgliedsbeitrag gedeckt sind. Es handelt sich hier auch nicht um ein schnelles Profitcenter – die Studios müssen schon auf Grund der hohen Ausbildungskosten auf Kurse setzen, die langfristig bestand haben. Und den haben sie nur, wenn die teilnehmenden Mitglieder mit den Ergebnissen zufrieden sind. Und das sind sie: Kaum ein Studio mit Kursbereich bietet heute nicht auch Yoga an.
Meine subjektiven Erfahrungen mit Yoga habe ich hier schon mal beschrieben.
Bin ich jetzt der Meinung, dass Yoga generell entspannender oder gesünder ist als z.B. andere Sportarten? Wohl kaum. Wer einfach keinen Bock hat auf nicht-actionreiche Stretch-Übungen und die ruhige Stimme des Lehrers, der wird sich wohl kaum entspannen, sondern zum kochen wütend und sehr genervt sein.
Wer sich also wirklich ein Bild über Yoga machen will, dem bleibt nur eins: Ausprobieren.