Archive for the ‘Besser Leben’ Category

I heart TED

Friday, February 12th, 2010

Ich mag ja tolle Geschichten, und ich mag tolle Menschen, und genau deswegen liebe ich TED. TED ist eine gemeinnützige Organisation mit dem Motto: Ideas worth spreading – zu deutsch: Ideen die es wert sind, verbreitet zu werden.

Auf ted.com finden sich viele viele unglaublich inspirierende Reden von Menschen, die eine Idee hatten, diese Idee verfolgt haben – und, ob nun im kleinen oder großen Stil, unsere Welt mit ihrer Idee verbessert haben.

Gleichzeitig ist TED eine Quelle an Informationen über die Welt in der wir Leben, die Menschen die wir sind und die Möglichkeiten, die wir haben.
Weitesgehend geht es um die Felder Technologie, Entertainment, Design, Business, Wissenschaft und globale Angelegenheiten. Manche Vorträge erzeugen pures Erstaunen, andere machen nachdenklich, andere sind inspirierend, erklärend, mitreißend.

Hier eine Auswahl an Reden und Vorträgen, die mich wirklich von den Socken gehauen haben:

Geht auf ted.com und lasst euch die Welt erklären!
Aber Vorsicht: Totale Suchtgefahr!

Yoga ungleich Sternendeutung

Friday, January 15th, 2010

Bei scienceblogs.de wurde zum Thema Yoga dieser Bericht veröffentlicht, der mich dazu inspiriert hat darüber zu schreiben, dass Yoga in erster Linie Sport ist, und auch von vielen Anhängern als genau das angesehen wird.
Das es nun im Feld der Esoterik durchschnittlich mehr Yoga-Anhänger gibt als beim Rest der Bevölkerung im Allgemeinen überrascht nicht. Yoga passt halt besser ins Bild als Eishockey, Motocross oder Fußball. Wer aber Yoga z.B. in einem Fitness Studio betreibt wird schnell feststellen, dass es dort um sportive, nicht spirituelle Ziele geht. Noch nie habe ich einen Yoga-Lehrer sagen hören “Mit dieser Übung setzt ihr euren Geist frei” sondern eher “Diese Übung dehnt die Knöchel-, Leisten- und Rumpfmuskulatur”.
Fitness Studios bieten ihre Kurse in der Regel innerhalb des regulären Kursangebots an, so dass die Kosten wie für alle anderen Trainings-Angebote auch durch den Mitgliedsbeitrag gedeckt sind. Es handelt sich hier auch nicht um ein schnelles Profitcenter – die Studios müssen schon auf Grund der hohen Ausbildungskosten auf Kurse setzen, die langfristig bestand haben. Und den haben sie nur, wenn die teilnehmenden Mitglieder mit den Ergebnissen zufrieden sind. Und das sind sie: Kaum ein Studio mit Kursbereich bietet heute nicht auch Yoga an.

Meine subjektiven Erfahrungen mit Yoga habe ich hier schon mal beschrieben.
Bin ich jetzt der Meinung, dass Yoga generell entspannender oder gesünder ist als z.B. andere Sportarten? Wohl kaum. Wer einfach keinen Bock hat auf nicht-actionreiche Stretch-Übungen und die ruhige  Stimme des Lehrers, der wird sich wohl kaum entspannen, sondern zum kochen wütend und sehr genervt sein.
Wer sich also wirklich ein Bild über Yoga machen will, dem bleibt nur eins: Ausprobieren. :)

Jetzt haben sie das Spazierengehen für sich entdeckt!

Monday, November 23rd, 2009

Was bei Mario Barth nicht nur lustig, sondern auch sehr bemitleidenswert klingt, kann in der Praxis durchaus positive Vorzüge mit sich bringen.

Nachdem ich die letzten Tage fast nonstop vorm Rechner gehangen habe und sogar das Wochenende spuren- und bedeutungslos an mir vorbei gezogen ist, hab ich mich gerade vor die Tür getraut. Ab in die warmen Stiefel, Wintermantel an und ab Richtung Park. Die Luft war toll, der Wind hat mir mächtig um die Ohren gepfiffen und ich bin einfach mal ne halbe Stunde so vor mich hin gelaufen.
Pünktlich als ich zurück war begann der Regen, und jetzt sitze ich mit einer Kanne Tee und in eine Decke gehüllt auf meiner Couch, während es langsam dunkel wird und der Regen an die Scheibe prasselt. Himmlisch!

Ab und zu muss man sich einfach eine Pause gönnen. Wäre ich die Stunde vor dem Rechner sitzen geblieben, wäre ich jetzt sicher auch nicht weiter. Man kann den Kopf halt nur bedingt zur Arbeit zwingen.

Das ist schon komisch mit dem Home Office; wenn ich tagsüber nicht meine “8 Stunden” aussitze bekomme ich ein schlechtes Gewissen – sitze ich nachts um 1 Uhr noch vor dem Rechner habe ich aber gegenüber der “Privat Judith” kein schlechtes Gewissen. Daran muss ich echt immernoch arbeiten…

Achtung Suchtgefahr!

Saturday, November 21st, 2009

Ich habe lange überlegt, ob ich diesen wertvollen Schatz öffentlich machen soll… Aber ich will ja helfen, ein wenig Glück und Freude in die Welt zu tragen. ;-)

Die weltbesten Cupcakes ever:
Chocolate Cupcakes with Cheesecake Frosting

Ganz amerikanisch und passend zum Cupcake werden die Mengen in “Cups” (= Tassen) definiert; während die Amis tatsächlich Plastikbecher in zig Größen verwenden, habe ich einfach ein 0,2l Glas genommen und entsprechen nur halb oder zu drei Vierteln gefüllt.
Neben den Zutaten braucht man auch (mind.) eine Muffinform, sowie eine entsprechende Anzahl Papierförmchen. Bei mir hat die Menge ca. 30 Stück ergeben.

Zutaten Cupcakes:

  • 2 Cups Mehl
  • 2 Cups brauner Zucker
  • 3/4 Cup Kakao Pulver
  • 2 Teelöffel Natron
  • 2 Eier
  • 1 Teelöffel Salz
  • 3/4 Cup Milch
  • 3/4 Cup Sahne
  • 1 Cup Rapsöl
  • 2 Päckchen Vanille Zucker
  • 1 Cup kochendes Wasser

Ofen auf 140°c vorheizen. Zucker mit heißem Wasser verrühren, so dass sich der Zucker löst. Mehl, Kakao, Salz, Natron, Vanille Zucker, Öl, Milch, Sahne und Eier in eine große Schüssel füllen und mit dem Mixer sorgfältig vermengen. Zuckersirup zufügen und nochmals gut rühren. In die Formen füllen, so dass ca. 1 cm Rand übersteht, und auf mittlerer Schiene backen. Nach ca. 18 Minuten mit einem Holzstäbchen prüfen. Bleibt es sauber, sind die Cupcakes fertig. Auskühlen lassen!

Zutaten Frosting:

  • 230g Frischkäse
  • 125g Butter (Raumtemperatur)
  • 1 Vanille-Schote
  • 1 3/4 Cups Puderzucker
  • 1/4 Cup Sahne

Die Butter darf nicht mehr kalt sein, da sich sonst Klümpchen bilden. Die Vanille-Schote auskratzen und das Mark mit dem Frischkäse und der Butter vorsichtig mixen und  Sahne und Puderzucker gleichmäßig unterrühren. Ca. 2 Minuten schlagen, bis die Masse cremig und luftig ist.
Masse auf die Cupcakes aufstreichen oder mit einer Spritztülle auftragen und ca. 30 Minuten im Kühlschrank lagern.

Und dann: Zurück lehnen und einfach genießen! :-)

Yoga – It’s awesome!

Wednesday, November 11th, 2009

3 gute Gründe Yoga zu machen:

  1. Es trainiert _wirklich_ den ganzen Körper
    Ich kann mich erinnern, dass ich anfangs sogar in den Daumen, neben dem Knöchel und am Kinn Muskelkater hatte – Yoga trainiert wirklich _den ganzen Körper_.
  2. Die totale Entspannung
    Der totale “Wow”-Effekt kam bei mir nach einer Bodybalance-Stunde mit Les Mills NT Anna Wasser bei einem Superquarterly vor ein paar Jahren. Nach 3 oder 4 anstrengenden Convention-Tagen war bei uns echt die Luft raus, aber ich wollte wenigstens eine Masterclass mitgemacht haben. Während der von Anna “moderierten” Meditation am Schluss bin ich weggezogen als wäre ich in ein Koma gefallen – und im Anschluss, nach dem “Aufwecken” hätte ich wirklich Bäume ausreißen können. Yoga ist ein Kurzurlaub für Körper und Seele!
  3. Ein ganz neues Körper-Gefühl
    Schon nach kurzer Zeit ändert sich dein ganzes Körper-Gefühl. Du bewegst dich fließender, schwungvoller, sicherer. Ganz automatisch fühlst du dich wohler in deinem “Tempel”.

Und noch ein super Extra für die Mädels: Yoga formt den Körper in einer Weise, die besonders für Frauen sehr attraktiv ist: Die Figur wird straff und knackig, und bleibt dabei trotzdem sehr weiblich. Gepaart mit Ausdauertraining wie Joggen und Indoor Cycling und natürlich einer gewissen Portion Motivation und Geduld steht einem Katzenkörper a la Jennifer Aniston oder Jessica Alba nichts mehr im Weg! :-)

Hier bei The Chive ist eine wundervolle Übersicht über ein paar wichtige Yoga-Übungen (Asanas), die sich leicht in den Alltag integrieren lassen. *g* Enjoy!

Wir ändern unser Leben – Runde 2

Saturday, October 24th, 2009

Ich habe offline ein paar Kommentare erhalten wie nett es doch ist, dass ich meinen “Geek Freunden” zu ein wenig mehr Lebensqualität verhelfen will. Beim Nachhaken stellte sich aber schnell herraus, dass von diesen kaum jemand _wirklich_ mehr Wasser getrunken hat oder vor die Tür gegangen ist. Das ist ja auch in Ordnung, aber ich möchte auf eins hinweisen: Das hier ist “Besser leben für Dummies”. Einfacher wird es nicht.

Also schwups noch ein Glas Wasser getrunken, und wir starten in Runde 2:
Richtig in den Tag starten
Wer müde, schlapp und unausgeglichen in den Tag startet, wird auch den Rest des Tages schlapp, müde und unausgeglichen sein. Um morgens in Schwung zu kommen empfehle ich, erstmal die Anlage mit der Lieblingsmusik so weit aufzudrehen, wie es die Menschen in deiner Umgebung zulassen. Wähle Musik, die dir Schwung gibt. Ich bin außerdem ein totaler Wechselduschen-Fanatiker. Nach dem Duschen drehe ich das Wasser auf kalt (nicht maximal, aber doch so, dass ich ordentlich ins Schütteln komme), dusche mich ab, drehe wieder auf warm… jede Phase für ca. 30 Sekunden. Die 3. “Kaltphase” läutet das Ende der Duschzeit ein. So friert man auch nicht so sehr, wenn man aus der Dusche kommt. Probiert es aus! Am Anfang brauchts ein wenig Überwindung, aber es tut sooooo gut! Und du bringst nicht nur deinen Kreislauf in Schwung; durch die Anregung der Blutzirkulation wird deine Haut auch straffer. Und seit ich neulich unfreiwillig den blanken Hintern eines Kumpels gesehen habe muss ich sagen: Das ist nicht nur für die Weibchen interessant! :-P

Damit sich der energetische Freundentaumel, den du jetzt empfindest, auch auf den Tag ausweitet, musst du unbedingt frühstücken.
Ich selbst habe ca. 10 Jahre nicht gefrühstückt. Nur beim Gedanken an feste Nahrung am Morgen wurde mir speiübel. Das bringt gleich zwei Probleme mit sich: Du hast tagsüber keine Energie – und abends einen Mordshunger. Nicht selten habe ich den ganzen Tag nichts gegessen, und abends um 8 Uhr noch 3 Portionen Spaghetti verputzt.
Diesen Kreislauf zu unterbrechen scheint schwer, ist es aber garnicht. Ich habe mit Joghurtdrinks angefangen. Am 2. oder 3. Tag ging das schon recht leicht. Nach ein paar Tagen bin ich dann auf “echten” Joghurt umgestiegen, und wieder ein paar Tage später habe ich angefangen, Müsli unter den Joghurt zu mischen. Nach ca. 2 bis 3 Wochen war das alles schon kein Problem mehr und ich habe gefrühstückt, was das Zeug hält! :-)

Noch ein paar Tipps zum Frühstück: Um den Speicher aufzufüllen, unbedingt auf reichlich (gute) Kohlehydrate und Eiweiß achten. Wenn sattessen, dann unbedingt beim Frühstück. Am Morgen verzeiht das Hüftgold solche Ausartungen noch! :-)

Wir hätten nun also bis jetzt: Wasser trinken, ab und zu mal raus gehen, Lieblingsmusik hören, Wechselduschen und frühstücken.
Das ist doch recht easy, oder? Und es sind ganz einfache Zutaten, die aber ganz viel Wirkung zeigen werden.

Ich hoffe wir treffen uns schon bald hier wieder – und dann geht es ganz gemütlich in Runde 3.
Ich wünsche euch einen super schwungvollen Tag! :-)

Wir ändern unser Leben

Tuesday, October 20th, 2009

Wo nur anfangen? Bewegung ist für dich der tägliche Gang zur Garage, zum Briefkasten oder zum Klo. Kochen? Naja, Pizza aufbacken oder belegte Brötchen machen… manchmal lässt du es auch richtig krachen und kochst einen “frischen” Auflauf a la Maggi. Das Gemüsefach im Kühlschrank musste schon vor Jahren das Feld räumen – kann man doch an der gleichen Stelle ganze 5 Flaschen Cola lagern! Und die paar Tomaten und Paprikas, die sich dann doch mal in deinen Kühlschrank verirren, kann man auch irgendwo anders mit rein quetschen. Welch aussichtslose Situation, welch hoffnungslose Misere!

Ich habe eine gute Nachricht für dich: Du kannst heute anfangen, dein Leben zu verändern. Und wir werden dafür nicht stundenlang googlen, über Ernährungslehre oder Trainingsmethoden fachsimpeln oder gar Geld investieren – wir werden einfach anfangen. Jetzt.

Du besorgst dir jetzt sofort ein großes Glas Wasser – direkt von deinem Wasserhahn. Freunde dich schonmal an, ihr werdet euch jetzt häufiger sehen. Du sitzt ja noch! Ich meine es ernst, trink jetzt sofort ein großes Glas Wasser!
Du und das Wasser, ihr haltet es von nun an so: Gleich morgens nach dem Aufstehen trinkst du ein großes Glas Wasser. Um auch über den Tag verteilt genug Wasser zu trinken, lass dir eine “Routine” einfallen: Immer vor oder nach einer Mahlzeit, wenn immer du zum Kopierer rennen musst, wenn du aus dem Bad kommst – lass es dir in Mark und Knochen übergehen: DU BRAUCHST WASSER.
Ein Glas Wasser ist auch die “Strafe”, die du dir selbst aufbrummst, wann immer du deinen Körper nicht “tempelgerecht” behandelst – nach jeder Zigarette, jedem Long Island Icetea, ja sogar nach jedem Glas Cola – zack! Ein Glas Wasser hinterher.

Und jetzt: Zieh dir ein paar Schuhe an, geh raus und steure das nächste Fleckchen Grün an, das du finden kannst. Es ist so ein schöner Herbstnachmittag – verpass ihn nicht!

Schon in 3 Tagen kann es sein, dass du dich irgendwie besser fühlst – du bist fitter, ausgeschlafener, besser gelaunt… vielleicht konntest du auch Veränderungen spüren – du warst überdurchschnittlich produktiv, die Arbeit fiel dir leichter, du warst konzentrierter… vielleicht siehst du auch schon die ein oder andere Veränderung: Die dunklen Ringe unter deinen Augen sehen irgendwie garnicht mehr so schlimm aus, deine Haut ist besser geworden, dein Teint sieht frischer aus als sonst…
Und wenn du denkst “Ich will mehr davon!” dann schau doch wieder hier vorbei, und wir starten gemeinsam in Runde 2.
Ich würde mich freuen.