Ich habe offline ein paar Kommentare erhalten wie nett es doch ist, dass ich meinen “Geek Freunden” zu ein wenig mehr Lebensqualität verhelfen will. Beim Nachhaken stellte sich aber schnell herraus, dass von diesen kaum jemand _wirklich_ mehr Wasser getrunken hat oder vor die Tür gegangen ist. Das ist ja auch in Ordnung, aber ich möchte auf eins hinweisen: Das hier ist “Besser leben für Dummies”. Einfacher wird es nicht.
Also schwups noch ein Glas Wasser getrunken, und wir starten in Runde 2:
Richtig in den Tag starten
Wer müde, schlapp und unausgeglichen in den Tag startet, wird auch den Rest des Tages schlapp, müde und unausgeglichen sein. Um morgens in Schwung zu kommen empfehle ich, erstmal die Anlage mit der Lieblingsmusik so weit aufzudrehen, wie es die Menschen in deiner Umgebung zulassen. Wähle Musik, die dir Schwung gibt. Ich bin außerdem ein totaler Wechselduschen-Fanatiker. Nach dem Duschen drehe ich das Wasser auf kalt (nicht maximal, aber doch so, dass ich ordentlich ins Schütteln komme), dusche mich ab, drehe wieder auf warm… jede Phase für ca. 30 Sekunden. Die 3. “Kaltphase” läutet das Ende der Duschzeit ein. So friert man auch nicht so sehr, wenn man aus der Dusche kommt. Probiert es aus! Am Anfang brauchts ein wenig Überwindung, aber es tut sooooo gut! Und du bringst nicht nur deinen Kreislauf in Schwung; durch die Anregung der Blutzirkulation wird deine Haut auch straffer. Und seit ich neulich unfreiwillig den blanken Hintern eines Kumpels gesehen habe muss ich sagen: Das ist nicht nur für die Weibchen interessant!
Damit sich der energetische Freundentaumel, den du jetzt empfindest, auch auf den Tag ausweitet, musst du unbedingt frühstücken.
Ich selbst habe ca. 10 Jahre nicht gefrühstückt. Nur beim Gedanken an feste Nahrung am Morgen wurde mir speiübel. Das bringt gleich zwei Probleme mit sich: Du hast tagsüber keine Energie – und abends einen Mordshunger. Nicht selten habe ich den ganzen Tag nichts gegessen, und abends um 8 Uhr noch 3 Portionen Spaghetti verputzt.
Diesen Kreislauf zu unterbrechen scheint schwer, ist es aber garnicht. Ich habe mit Joghurtdrinks angefangen. Am 2. oder 3. Tag ging das schon recht leicht. Nach ein paar Tagen bin ich dann auf “echten” Joghurt umgestiegen, und wieder ein paar Tage später habe ich angefangen, Müsli unter den Joghurt zu mischen. Nach ca. 2 bis 3 Wochen war das alles schon kein Problem mehr und ich habe gefrühstückt, was das Zeug hält!
Noch ein paar Tipps zum Frühstück: Um den Speicher aufzufüllen, unbedingt auf reichlich (gute) Kohlehydrate und Eiweiß achten. Wenn sattessen, dann unbedingt beim Frühstück. Am Morgen verzeiht das Hüftgold solche Ausartungen noch!
Wir hätten nun also bis jetzt: Wasser trinken, ab und zu mal raus gehen, Lieblingsmusik hören, Wechselduschen und frühstücken.
Das ist doch recht easy, oder? Und es sind ganz einfache Zutaten, die aber ganz viel Wirkung zeigen werden.
Ich hoffe wir treffen uns schon bald hier wieder – und dann geht es ganz gemütlich in Runde 3.
Ich wünsche euch einen super schwungvollen Tag!