Archive for April, 2010

An all die Plagiat-Heulsusen da draußen

Friday, April 30th, 2010

Dieser Bericht von servicereport.eu hat mich dazu inspiriert, mal meinen Senf zum Thema “geistiges Eigentum”, Markenrecht und Plagiate abzugeben.

Zunächst einmal: Wenn dich einer nachahmt, dann ist das gut. Freu dich! Schlechte Ideen finden sehr selten Nachahmer. Wenn du keine Nachahmer hast, ist dein Produkt scheiße.
Jetzt ist natürlich Schluss mit dem “auf den Lorbeeren ausruhen”. Jetzt hast du Konkurrenz, also musst du dein Produkt verbessern. Konkurrenz = Innovation. Was kommt dabei rum? Ein geileres Produkt. Sollte dich freuen. Und deine Kunden erst!

Und ja ja, ich weiß, “Geistiges Eigentum, blabla.” Als hätten sie alle das Rad, die Dampfmaschine oder die Elektrizität erfunden. Haben sie aber nicht. Ihr dürft gerne meine subjektive Meinung kritisieren, aber so wie ich das sehe sind die, die am lautesten brüllen, auch immer die mit den lächerlichsten “Ideen”.
Vor ein paar Monaten habe ich im TV gesehen, wie deutsche Zollbeamte (für die übrigens der Steuerzahler aufkommt) über eine Messe gescheucht wurden, um die ganzen bösen Plagiat-Aussteller auszusortieren. Im Auftrag eines großen Markenherstellers für Küchenequipment wurde ein Aussteller hochgenommen. Wegen einer Rührschüssel. Wie eine Vertreterin des Markenherstellers erläuterte, seien diese Metall-Rührschüsseln mit einem ablaufenden Rand als Tropfschutz sowie einem Gummiring als “Dämpfer” am Boden ausgestattet. Und DAS sei nun durch den Markenhersteller geschützt. Niemand anders darf also Rührschüsseln herstellen, die nicht tropfen oder klappern.  Das muss man erstmal sacken lassen…
Und wenn man die nicht-tropfende, nicht-klappernde Version haben will, muss man € 30 bis € 40 ausgeben. Für eine Rührschüssel.

Und damit kommen wir gleich zum nächsten Argument der Markenrechts-Ritter: “Uns entstehen hohe finanzielle Schäden!”. Ich würde im Leben keine € 40 für eine Rührschüssel ausgeben. Genauso wenig wie die kleinen Mädels mit ihren Fake-Luis Vitton-Taschen keine 500 Schleifen für eine Handtasche übrig haben. Und die Damen, die gerne € 500 in eine Handtasche investieren, rennen im Leben nicht mit einer € 10 – Kopie rum.

Die schlimmen finanziellen Einbußen – hier sind ja besonders die Plattenfirmen ganz vehement. Oh Boohoo! Seid lieber froh, dass ihr überhaupt noch was verdient. Eigentlich braucht euch nämlich keine Sau.
Und die armen Musiker erst! Statt alle 2 Jahre mal für 4 Wochen im Studio zu hängen, und dann den Millionen beim Wachsen zuzusehen, müssen die jetzt auf Tour gehen und so!  Tragisch, tragisch… und seltsam das Musiker wie Lady Gaga, die alle Videos selbst auf Youtube veröffentlicht, trotzdem die Spitze der Charts anführt. Obwohl man die Musik frei und legal im Web anhören kann, verkauft die Frau Platte um Platte um Platte. Wie kann das nur sein?
Wisst ihr wann ich aufgehört habe, Platten zu kaufen? Ich habe früher echt viel Geld in Platten investiert; von meinen Lieblingsbands, und das sind einige, hatte ich jede Platte im Schrank. Aber dann war da auf einmal der Kopierschutz. Ich als zahlender Kunde werde bestraft für die Taten anderer. Genau DANN habe ich aufgehört, Platten zu kaufen. Nicht vorher, als es die Platten auf einmal frei im Netz gab.
Und die arme Filmindustrie!! Die darf man ja nicht vergessen. Schon komisch, alle haben sie kein Geld, aber gerade erst wurde ein neuer Umsatzrekord mit Avatar aufgestellt. Wie konnte das nur passieren, wo doch alle die Filme im Netz ziehen? Und warum verdienen Schauspieler heute bis zu 20 Millionen für einen Film (!), wenn doch alle pleite sind und quasi am Hungertuch nagen. Ich verstehe es nicht…

Blub.

Monday, April 26th, 2010

So klingt es, wenn eine Seifenblase zerplatzt.
Über Homoöpathie habe ich mich an dieser Stelle ja schon ausgelassen; jetzt geht’s weiter mit der Tatsachenklärung.

Der probiotische Joghurt
hat durchaus positive Wirkungen auf unserer Abwehrkräfte – allerdings nicht mehr oder weniger, als jeder normale Naturjoghurt. Der kostet allerdings nur gut ein Viertel des Preises und ist nicht, wie viele der hochgelobten probiotischen Joghurts, vollgestopft mit Zucker. Wer mehr zu den oft genannten “Studien” wissen will – hier gibt es eine schöne Übersicht über den “probiotischen Schwachsinn”. Dafür hat eine Firma sogar den ehrenvollen Preis “Goldener Windbeutel 2009″ abgeräumt. Sende ihnen deine Glückwünsche!

Wasser plus O2
Es gibt keine Studien die beweisen, dass “Luft im Magen” irgendeine Wirkung auf den Organismus hat oder überhaupt von diesem aufgenommen werden kann. Unsere Lunge versorgt uns jedoch – bewiesenermaßen – ganz super mit Sauerstoff: Wir nutzen nur rund 10% des Gehalts in der Luft (im Ruhezustand; bei Höchstbelastung jedoch auch nur bis zu ca. 60%); den Rest atmen wir gemütlich wieder aus. Die Aussage “Der Körper braucht mehr Sauerstoff” entspricht folglich nicht der Wahrheit.
Übrigens: Leitungswasser ist das meist kontrollierte Lebensmittel überhaupt. Man kann es also bis auf wenige Ausnahme-Gebiete dem Wasser aus Flaschen getrost vorziehen – und dabei noch massig Geld und Schlepperei einsparen.

Der Fett-Weg-Massagegürtel
… funktioniert nicht. Gürtel an, dabei gemütlich Desperate Housewives gucken und Karamell-Bonbons futtern – also bitte, komm mal auf die Erde zurück! Der Gürtel kann eventuell ein wenig die Durchblutung anregen, und mit ein bisschen Glück strafft das ein wenig das Bindegewebe, aber das bringt dir alles garnichts, wenn der Plauze darunter nicht mit gesunder, leichter Kost und einer Menge Sport der Kampf angesagt wird. Und den Straffungseffekt kannst du auch viel günstiger haben: Durch Wechselduschen zum Beispiel und leichte Massage, z.B. wenn du dich mit Bodylotion eincremst. Und die gute alte “Bewegung” regt die Durchblutung immer noch am besten an. Und du nimmst wirklich ab. Und du lebst länger. Und du fühlst dich besser. Und du bist fitter. Es macht dich sogar glücklich.  Worauf ich hinaus will ist: Beweg dich!

Bach-Blütentherapie
Die Idee dahinter ist, dass Beschwerden durch ein Ungleichgewicht zwischen Seele und Persönlichkeit verursacht, und nur durch eine Harmonisierung dieser behandelt werden können. Den insgesamt “38 disharmonischen Seelenzuständen der menschlichen Natur” werden mit Blüten und Pflanzenteilen entgegengewirkt, deren “Schwingungen” durch Kochen in Wasser auf dieses Wasser “übertragen” werden. Dieser Pflanzenauszug wird hoch verdünnt als Bach-Blütentherapie angeboten. Natürlich gibt es hier null wissenschaftliche Beweise. Und ob es sinnvoll ist Menschen einzureden, ihr eigener Seelenzustand sei schuld an ihren Beschwerden, darf auch stark bezweifelt werden.

Das Bio-Siegel
Das Bio-Siegel ist kein Indikator dafür, dass es sich um ein rein natürliches Produkt handelt. So kann ein Bio-Erdbeerjoghurt z.B. ein Bio-Siegel tragen, auch wenn keine einzige Erdbeere im Joghurt erhalten ist. Auch werben viele Anbieter mit ihren Produkten aus “biologischem Anbau”, auf den 2. Blick stellt man aber nicht selten fest, dass die Bio-Anteile im Produkt bei wenigen Prozent liegen. “Bio” sieht für mich anders aus.

Das ist natürlich noch laaaaange nicht das Ende der falschen Tatsachen; im Gegenteil: Es wird immer schwieriger überhaupt Produkte zu finden die halten, was sie versprechen.
Wer verdient eurer Meinung nach den Titel “Goldener Windbeutel”? Ich freue mich über eurer Feedback!

Bach-BlütentherapieB

Mein Freund, der Vogel

Tuesday, April 20th, 2010

Ich habe den Sonntag im Garten verbracht, um mal ein wenig “klar Schiff” zu machen. Schon vor ein paar Tagen ist mir aufgefallen, dass eine Amsel regelmäßig den Meisenknödel besucht, der bis vor kurzem unter einem riesen Weingestrüpp versteckt war, und über den Winter unentdeckt blieb. Die Amsel jedenfalls verschwand immer wieder mit vollen Backen, um schon wenige Minuten später wieder aufzutauchen. Das Nest muss also ganz in der Nähe sein. Am Sonntag dann habe den Pflanzstreifen in unserem Innenhof geharkt, was viele Regenwürmer ans Tageslicht gebracht hat. Am Anfang war die Amsel noch vorsichtig und traute sich nicht so recht ran, obwohl ich sehen konnte: Ihr läuft das Wasser im Mund zusammen! Als ich ihr dann einige Würmer “zum Fraß vorgeworfen” habe, hat sie diese in kleine Stücke zerhackt, und ist damit in Richtung Nest abgehauen. Schon eine halbe Stunde später war sie so zutraulich, dass sie bis auf wenige Zentimeter an mich ran gekommen ist.
Inzwischen ist sie quasi Nonstop hier. Wann immer ich aus dem Fenster gucke sehe ich, wie sie Würmer jagt oder den Meisenknödel auseinander nimmt.

Unsere Freundschaft wird wahrscheinlich nur einen Frühling dauern. Schon bald werden meine Erdbeeren und Himbeeren reifen, und dann werden wir uns wahrscheinlich richtig böse in die Haare kriegen. :)

I heart TRIZLE

Monday, April 12th, 2010

Trizle ist so ein bisschen wie “Business for Dummies”, aber genau das finde ich toll. Kurz, prägnant, und immer voll auf die 12 treffend, werden hier Themen rund um Business und Management “angegangen”.

Zum Beispiel ging es im Artikel “How to make Company decisions” darum, warum es einfach blöd ist, anstehende Entscheidungen nicht im Kreis des gesamten Teams zu besprechen und gemeinsam eine Entscheidung zu treffen. Der Grund ist ganz einfach: Jeder kann sich mit einer gemeinschaftlichen Entscheidung identifizieren und ist automatisch motivierter und engagierter, als wenn ihm einfach etwas “vorgesetzt” wird.
Auch toll war dieser Post über die Verbesserung des Arbeitsklimas innerhalb der Firma. Worüber andere ganze Bücher schreiben, wird hier sehr schlüssig in 217 Wörter verpackt (jap, ich hab’ sie alle gezählt!).

Ab in den Feedreader damit! :)

Wenn der Kunde nervt

Friday, April 9th, 2010

Mein Freund braucht dringend einen Haarschnitt. Klar, am Freitag Nachmittag wollen den viele. Aber wenn ich nur bei der Frage “Haben Sie heute noch einen Termin frei?” schon in ein fast entsetztes, aber auf jeden Fall entnervtes Gesicht gucke, könnte ich einen Anfall kriegen.

Ja, eilige Anfragen zum unpassendsten Zeitpunkt sind nervig. Stressige Kunden können einem mächtig auf den Zeiger gehen. Aber: Der Kunde will was von mir, dass er zu entlohnen bereit ist. Diese “Kotz-würg, mein Kunde will was von mir!”-Mentalität macht mich echt stinksauer.

Bei oben genanntem Beispiel gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten:

  • Ich habe die Zeit den Kunden zu bedienen; also kriegt er einen Termin. Ich ärgere mich nicht über die 30 min., die ich länger arbeiten muss, oder das es doch etwas hektisch wird am sonnigen Freitag Nachmittag, sondern freue mich über die zusätzlichen 50 Flocken in der Kasse.
  • Ich habe keine Zeit für den Kunden; also entschuldige ich mich (!) und biete dem Kunden umgehend den nächstmöglichen Termin an. Dabei zeige ich offen und ehrlich, dass mir viel daran liegt, dass der Kunde mir noch eine Chance gibt.

Was ich ganz sicher nicht mache, ist zu sagen “Oh, heute hab ich echt Stress; nachher kommen noch zwei Leute zum Färben. Morgen wärs mir lieber.” Ja, genau das habe ich heute gehört, gepaart mit schlecht unterdrücktem Augen-rollen und einem leidenden Blick.
Was, soll ich mich als Kunde noch entschuldigen, dass ich was von dir will?

Der Respekt vor dem Kunden ist vollständig verloren gegangen. Der Kunde mutiert zum Feindbild, nicht nur was “die Nerverei” angeht.  Wie oft höre ich Geschäftstreibende darüber schimpfen, dass es “schlecht steht”, weil 10% der Kunden ihre Rechnung nicht pünktlich bezahlen. Ich kann den Frust ja verstehen, aber ganz ab und zu sollte man einfach auch mal sagen: “90% meiner Kunden zahlen ihre Rechnung pünktlich. Cool!”. Der Frust über einzelne Kunden wird direkt auf den ganzen Kundenstamm übertragen. Zahlende Kunden zu bestrafen ist ja auch richtig “in” geworden. Wie oft beklagen sich Leute über die Discount-Konkurrenz und schimpfen auf die Kunden, die “für Qualität nichts mehr zu zahlen bereit sind.” So ein Schwachsinn!! Die Wahrheit ist: Der Kunde hat erkannt, dass er für sein Geld nicht genug kriegt. Die Firmen, die wirklich gute Arbeit leisten, können sich das sehr wohl bezahlen lassen. Jeder der versucht, sich was anderes einzureden, belügt sich selbst. Und jeder, der es dem Kunden übel nimmt, weil der nicht für gleiche Leistung mehr zahlen will, sollte sich dank seines ausgeprägtem Wirtschaftsverständnisses (Sarkasmus!) nicht über schlechte Zahlen im Laden wundern.

Übrigens: Frisör Nummer 4 hat sich für Variante 1 entschieden; die anderen haben Variante 3: Garnichts gewählt.
Die schwierige Mission “Männerhaarschnitt” ist nun endlich geglückt. Yay!

10 reasons to digg nerds

Wednesday, April 7th, 2010

Craigslist posted a similar list here, but since I have my very own experiences with my personal nerd, I have to make some adjustments:

  1. They know stuff. It’s like having our very own dictionary, and you don’t even need to raise your head.
  2. They provide valid information. They don’t get their knowledge from anecdotes or pseudo-scientists, nor do they spread such.
  3. Their social skills aren’t as bad as you might think. But there are bad enough so you don’t have to worry about them hitting on other people all the time.
  4. They can be brutally honest, but at least you always know what your are up against. They are extremely useful if you are looking for real criticism, too.
  5. Watching them doing handcraft stuff can make you want to throw up. But since they almost never do anything like that, their hands are always smooth and clean.
  6. You might find them awkward at first, but believe me: There is nothing more awkward than being with someone who is as dull as a meatloaf. Nerds are always at least kind of smart.
  7. There is always some great topic to talk about. No “Yeah the Nicks rule!” for the 20th time a day, no blahing about his car, no shouting for beer, no awkward “I don’t know what to say”-moments.
  8. They are well equipped. Besides being your personal computer guru, they can always provide batteries, cables, duct tape…
  9. Even though they are very open-minded, they have a very well working bullshit detector, too.
  10. They are used to strictly follow their given assignments and instructions. As long as you “command” your instructions, your work with them will be very easy. :)

What are your reasons to digg nerds?
Make my day and leave a comment!

criticism

Emissions-Ampel?

Thursday, April 1st, 2010

Vor einiger Zeit wurde ja die “Lebensmittel-Ampel” diskutiert – Lebensmittel sollten mit Hilfe der Ampelfarben nach Zucker- und Fettgehalt gekennzeichnet werden. Jetzt ist das mit der Ernährungslehre aber doch nicht ganz so einfach – Nüsse z.B. würden in den “bösen Bereich” fallen, obwohl deren Inhaltsstoffe, besonders die ungesättigten Fettsäuren, viele positive Eigenschaften auf den Organismus haben. Cola light wiederum läge im “grünen Bereich”, trotz seiner künstlichen Herstellung und fehlender Nährstoffe.
Es gilt also, Menschen ihre Ernährung näher zu bringen und sie über gesundes Essen aufzuklären – der “einfache Weg” der Ampel kann dies nicht ersetzen. Das hat sogar die EU jüngst erkannt.

Eine neue Idee, diesmal aus der Ecke der Umwelt-Schützer, soll den Emissionsaufwand der verschiedenen Lebensmittel kennzeichnen. Denn nach den “versteckten Kalorien” kommen jetzt die “versteckten Emissionen”. Nordseekrabben zum Beispiel. Die kommen in der Regel aus Holland oder Belgien, wenn nicht aus Deutschland, und können mehr oder weniger als “Region-nahes” Produkt angesehen werden. Im Vergleich mit dem Norwegischen Fjordlachs auf jeden Fall. Sollte man meinen. Aber leider sieht die Realität anders aus: Fast ausschließlich werden Nordseekrabben in Marokko gepuhlt. Sie werden in Kühl-LKWs verladen und machen eine Reise um die halbe Welt, bevor sie wieder in unseren Kühlregalen landen. Als Verbraucher kann man dies nicht erkennen. Nur das Ursprungsland muss angegeben werden; die vielen Zwischenstationen auf dem Weg zu unserem Einkaufswagen bleiben weitesgehend unerkannt.

Die britische Initiative “Product Carbon Footprint” ist in Deutschland gescheitert. Als Grund nannte das Bundesumweltministerium, dass doch tatsächlich Emissions-ausstoßende Produkte wie PKWs oder Heizungen einer viel dringenderen Handlung bedürfen, und die pro Kopf verursachten Emissionen nur zu 20% durch Lebensmittel entstehen.
Aber da muss man sich doch fragen: Sind es 20% nicht wert, darüber zu sprechen und Menschen aufzuklären? Das wir durch Auto fahren und heizen viel Energie verbrauchen und die Luft belasten, ist uns doch klar. Aber das Rindfleisch 10 mal mehr Emissionen als Geflügelfleisch verursacht – Wusstest du das?

Während es bei der PCF-Initiative um den Erhalt oder Nicht-Erhalt einer kennzeichnenden Plakette geht, gehen Umweltschützer aus Belgien einen Schritt weiter: Der Vorschlag zu der Emissions-Ampel sieht vor, die Produkte nach Flug-, Auto- und Schiffsweg zu unterteilen. Denn verschiffte Produkte zum Beispiel verursachen in der Regel 40% weniger Emissionsausstoß als Produkte der Luftfracht. Als Verbraucher könnte man so eine vernünftigere Auswahl treffen und tatsächlich etwas für den Umweltschutz tun.

Sinnvoller Vorstoß oder Blödsinn? Interessiert das den Verbraucher überhaupt?
Ich freue mich auf eure Kommentare! :)