10 interessante Fakten über das Karnevals-Fest

Frohen Rosenmontag miteinander!

  • Das Wort “Karneval” stammt vom latainischen Wort “carnelevale” (carne + levare) und heißt frei übersetzt soviel wie “Fleisch leb’ wohl!”
  • Die ersten “Vorläufer” des Karnevals-Festes wurden bereits 5.000 Jahre v.Chr. im Zweistromland gefeiert
  • Beim babylonischen Karneval um 3.000 v.Chr. wurde zum ersten Mal das Gleichheitsprinzip bei großen Festen eingeführt – dies erlaubte Menschen jedes Standes, das Fest gemeinsam zu feiern
  • Die Römer zeichnen sich für die bunten Umzüge verantwortlich. Sie waren es auch, die sich zur Feier mit Rosen überschütteten – der Vorläufer des heutigen Konfettis
  • Schon im Europa des Mittelalters war es Brauch, das “Narrenfest” zu feiern: Rang und Privilegien gingen vorübergehend an das einfache Volk über, die Kirche wurde parodiert, es wurde sogar ein “Pseudo-Papst” gekürt
  • Die Kirche ließ die Narren gewähren – allerdings nur bis zum Aschermittwoch (Beginn der Fastenzeit). So sollte das Fest die Vergänglichkeit des Bösen und die unausweichliche Umkehr zu Gott verdeutlichen. Eine Verlängerung der Narrentage über den Aschermittwoch hinaus wurde verfolgt und schwer bestraft
  • Die Karnevalsfeiern wären nach der Französischen Revolution fast ausgestorben – zwar wurde das Fest noch von den Bürgern gefeiert, aber die Zeiten des Straßenkarnevals waren vorbei. Die Kölner haben das Fest 1823 wiederbelebt
  • Bereits seit 1860 gab es Geisterzüge in Köln – im 1. Weltkrieg verboten, seit 1991 offiziell. Damals unter dem Motto “Kamelle statt Bomben” als Reaktion auf den Golfkrieg hat der Geisterzug heute wieder feste Tradition
  • Die Sache mit dem Nubbel: Der Nubbel ist eine Strohpuppe und wird im Kölner Karneval traditionell am späten Dienstag Abend mit allen Sünden der Karnevalstage beladen und dann verbrannt
  • Der Kölner liebt seinen Karneval, egal ob bei Wind oder Schnee. Erst einmal, nämlich 1868, musste der Kölner Rosenmontagszug wegen schlechtem Wetter entfallen

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