Archive for December, 2009

Feedreader – ne tolle Sache!

Tuesday, December 29th, 2009

Ich weiß, dass ein paar meiner Leser zum ersten mal überhaupt wissentlich ein Blog lesen. Hallo! an dieser Stelle, dieser Beitrag ist für dich! :)

Feedreader sind eine super Sache. Alle Blogs und Newsseiten, die dich irgendwie interessieren, sei es heise.de oder den Fefe oder lustige Bilder von thechive.com oder auch nur Gossip-News von imnotobsessed.com, schön sortiert und immer übersichtlich zur Hand. Probier es mal aus! Es ist wie deine persönliche Tageszeitung. Und das Ganze kostenlos!

Anstatt jeden Tag 30 Internetseiten auf der Suche nach News aufzurufen, versorgt dich dein Feedreader mit allen Updates. Die News werden gespeichert, so dass du auf alte Artikel auch offline zugreifen kannst. Eine Suchfunktion sowie die Möglichkeit, Artikel bestimmten Ordnern zuzuordnen oder zu markieren, runden das Feedsystem ab und helfen, wichtige oder interessante Artikel schnell wiederzufinden.

Also googlest du jetzt bitte mal nach: Feedreader download kostenlos >dein Betriebssystem< (lt. Statistik ist dies wahrscheinlich Windows, du arme Sau!).
Ich benutze unter Ubuntu den Feedreader “Liferea” und was soll ich sagen? Macht was er soll, ist toll!

Welche Seiten du mit einem Feedreader “abonnieren” kannst, erkennst du an diesem seltsamen orangen Symbol rechts in der URL-Zeile. Guck _jetzt_ hin, siehst du was ich meine. :)

Viel Spaß beim Durchstöbern der Welt!

Unsinn. Aber mit Tradition!

Monday, December 14th, 2009

Und schon wieder haben mich die Frisör-Geschäfte der Meckenheimer Hauptstraße zu einem neuen Blog Post inspiriert. An dieser Stelle also herzlichen Dank für den ungewollten Input!
Ich kam gerade vom einkaufen, und bin an 4 der besagten Läden vorbei gekommen. Alle 4 waren geschlossen. Ist ja Montag. Montags haben Frisör-Geschäfte geschlossen. Jetzt nennt mich verrückt, aber wäre es nicht für zumindest einen dieser Läden vorteilhaft, montags geöffnet zu haben? Das ist die Art von “traditionellem Unsinn”, den ich nicht verstehe. Genauso wie die irren Preise in Hotel-Minibars. Warum sollte eine Cola aus der Minibar mehr kosten als an der Hotelbar? Während meiner Hotelausbildung habe ich natürlich auch 3 Monate im Housekeeping gearbeitet, und ich kann euch garantieren: Ich habe mehr Zeit damit verbracht Haltbarkeitsdaten zu prüfen, als tatsächlich verbrauchte Getränke oder Snacks zu ersetzen. Berechnet man die Anschaffung und den durchgehenden Stromverbrauch, müsste der Return of Investment von Minibars beim Durchschnittshotel nach meiner Einschätzung irgendwann um 2056 sein. Und wie oft ich in Zimmer kam, wo der Inhalt der Minibar auf dem nächsten Regal geparkt war, um Platz für die gast-eigenen Supermarkt-Flaschen zu machen… Und ich kann das bestens verstehen; ich mache das auch oft so. Weil € 3,90 für eine 0,25l Flasche Cola oder € 3,00 für einen 50g Toblerone-Riegel einfach lächerlich ist.

Ich verstehe es nicht. Wer kann mich aufklären? ;)

“Könntest du kurz mal…”

Friday, December 11th, 2009

Als ich das hier gelesen habe, musste ich herzhaft lachen. Es ist eine krasse Version von einer Tatsache, die wohl jeder Selbstständige kennt: Die Menschen in deinem Umfeld nehmen deine Zeit nicht mehr richtig ernst. Aber meistens meinen sie es garnicht böse. Ich habe das selbst früher mit meinem Freund so gemacht. Ich hatte einen Tag frei, also ging es ab zu Ikea, Großeinkauf beim Supermarkt, danach bitte noch beim Aufbau helfen, und hey! Wäre es nicht klasse, wenn wir jetzt noch die Wohnung mal wieder richtig auf Vordermann bringen? _Er_ kann sich die Zeit ja einteilen.
Jetzt bin ich selbstständig, und dieses Phänomen hat nun auch mich eingeholt. Und es ist schon seltsam. Du kannst dir doch tagsüber mal die Zeit nehmen, x für jemanden zu erledigen – deine Arbeit kannst du dir ja einteilen. Du kannst doch abends mal mit y helfen – du musst ja morgens nicht früh raus. Du hast doch keine Arbeitszeiten!!

Aber solange ich solche Leute wie in dem oben genannten Beispiel von mir fern halten kann, will ich mich ja garnicht beschweren! :)

Dinge, die ich noch erleben muss

Thursday, December 10th, 2009
  • Aerosmith live sehen
  • Die Erde aus dem Weltraum sehen
  • Eine Ballon-Safari in Afrika
  • Die Comic Con besuchen
  • Echtes Chinesisches Essen essen
  • In Las Vegas heiraten und Poker spielen
  • In einem Eishotel übernachten und einen Hundeschlitten fahren
  • In der Vancouver Bay Bären und Wale beobachten
  • Australien umrunden
  • Unseren Freund Andres in Bogota besuchen
  • Von einer Karibikinsel zur anderen schwimmen
  • Ein Buch schreiben
  • Jack Nicholson treffen
  • Bei der Aufzeichnung einer coolen Sitcom dabei sein
  • Aus einem Flugzeug springen
  • Irgendwann mal “echtes” Spanisch sprechen
  • Eine Flaschenpost versenden
  • Eine Rafting Tour machen
  • Schlagzeug spielen lernen
  • Weihnachten und Silvester in New York
  • Eine Blues Bar in Chicago besuchen
  • Beim Burning Man dabei sein

Ja, ich hab noch viel zu tun. :-)
Problematisch sehe ich das Aerosmith-Konzert – weder ich noch die Jungs werden jünger! Aber: Die Hoffnung stirbt zuletzt…

Was sind eure “Dinge, die ihr noch erleben müsst”?
Vielleicht sind da ja Sachen bei, die ich dann unbedingt noch auf meine Liste setzen muss… diese wächst nämlich schneller, als sie sich abarbeiten lässt. :-)

Weltraumtourismus – Launch des SpaceShipTwo

Tuesday, December 8th, 2009

Das ich das noch erleben werde! :-)

Richard Branson, der alte Haudegen, hat sein SpaceShipTwo in der kalifornischen Mojave-Wüste vorgestellt. Schon Anfang 2010 sollen die ersten Testflüge starten; ab 2011 soll es dann losgehen mit dem zweieinhalb-stündigen Kurzurlaub bei den Sternen. Leider zunächst für den stolzen Preis von € 135.00,00, aber wenn Virgin Airlines die Reichen und Schönen erstmal abgearbeitet hat, fällt für den Otto Normalo bestimmt auch was vom Kuchen ab. Und Himmel, da freu ich mich drauf. Wer hätte gedacht, dass ich “Einmal im Weltraum sein” doch noch auf meine Liste der “Dinge, die ich erleben muss” setzen kann? Mit einer echten Chance, meine ich (wer will schon unerledigte Dinge auf seiner Liste haben?).
Hier findet ihr eine Fotostrecke des schmucken Weltraumgefährts beim Spiegel (auf den ich ausnahmsweise verlinke, weil es ja um Fotos geht).

Und, was wäre eure preisliche Schmerzgrenze für einen Ausflug ins All?

Ich hasse schlechte Übersetzungen!

Tuesday, December 8th, 2009

Ich habe am Wochenende meine Eltern besucht und hatte so seit langem mal wieder Zugang zum TV. Und ich muss sagen: Ich vermisse nichts. Wenn zwischen “Assis ins Wohnzimmer gucken”, “Kochprofis ohne Profis”, “Kassenwart-TV” (Achtung Kontrolle! und Co.) und “Nachrichtensendungen” wie Taff und Prominent überhaupt mal was Guckbares läuft, schaffen die es doch tatsächlich, mir mit schlechten Übersetzungen auch hier die Laune zu verderben. Dabei am erschütterndsten: Übersetzungen, die nichts mehr mit dem Original zu tun haben, weil man sein Publikum offensichtlich für Vollidioten hält. So gesehen bei der “Big Bang Theory”: Sheldon meckert über jede Tradition, die Weihnachten zu bieten hat, worauf der jüdische Howard im Original kommentiert: “Last Chanuka he screamed at me for 8 nights!” Und was machen die Übersetzer daraus: “Letztes Jahr hat er mich 2 Wochen angeschrien”. Mal abgesehen davon, dass das überhaupt nicht witzig ist, was für eine Sitcom ja irgendwie unvorteilhaft ist: Trauen die uns wirklich nicht zu zu wissen, was Hanuka ist? Oder wenigstens Google zu benutzen? Und ich werde “Hanuka” Teufel noch mal nicht verwiki-linken; ich traue dir, verehrtem Leser zu, das selbst zu schaffen. :-*
Ausgerechnet bei einer solchen Serie… im Original zumindest merklich anspruchsvoller als der Durchschnitts-Kram der so läuft, aber im Deutschen brav für die Minderbemittelten zusammen gerotzt.

Bei Santanas US-Serien Blog wurde das Thema schonmal angesprochen, und ja, auch schlecht gewählte Synchronstimmen können das Serienerlebnis echt versauen. Ich sage nur Friends. Unguckbar in der deutschen Fassung. Oder bei Scrubs, wo die Schreiber manchmal einfach null Kreativität zeigen, bestimmte Handlungen anzupassen. Traurig traurig. Und wenn man dann noch hört, dass Prosieben/Sat1 über Bezahlfernsehen nachdenkt – wer zahlt denn für so etwas?

Kleine Dinge mit viel Wirkung

Thursday, December 3rd, 2009

Ich war letzte Woche auf dem Weihnachtsmarkt in Troisdorf unterwegs. Ich musste mir sehr dringend die Hände waschen, also bin ich ins Restaurant “Steffens Eck” und habe höflich gefragt, ob ich mir ausnahmsweise kurz die Hände waschen darf. Durfte ich nicht. Mal abgesehen davon, dass ich das menschlich ganz furchtbar finde (war nicht jeder schonmal in der Situation, dringend eine Toilette aufsuchen zu müssen?), auch abgesehen davon, dass ich nicht gerne essen würde bei Leuten, die anderen nichtmal das Händewaschen genehmigen: Auch meinen anderen Gästen gegenüber wäre es mir unendlich peinlich, jemandem mit einem solch einfachen und dringenden Gesuch so abzuschmettern. Bei mir als unbeteiligtem Gast würde das einen sehr negativen Eindruck hinterlassen.
Aber es geht ja auch anders: Im Eiskaffee Ecke Kölnstraße / Von-Loe-Straße wurde ich nicht nur sehr nett empfangen und mir der Gang zur Toilette genehmigt; beim Rausgehen hat der Besitzer sogar noch sehr freundlich “Danke und einen schönen Tag noch!” gerufen. Und wisst ihr was? Wann immer ich in Troisdorf bin, und Durst auf einen Kaffee habe, werde ich genau dorthin gehen. Selbst wenn es ein Umweg ist. Die haben mich als ewigen Fan gewonnen! Den Cappuccino, den ich mir später dort noch gegönnt habe, kann ich auch nur empfehlen. Sehr lecker, und ein äußerst fairer Preis. Und alle Angestellten dort sind wirklich auffallend freundlich, ohne das es gekünstelt wirkt. Da hat jemand auch beim Recruitment alles richtig gemacht!

So “einfach” kann man manchmal schon Fans gewinnen.
An dieser Stelle also Danke an das Team dieser Eisdiele, deren Namen ich im Internet leider nicht finden konnte; ihr seid voll cool! :-)
Wenn ihr euch jetzt noch bei Google eintragt (es ist kostenlos!) habe ich garnichts mehr zu meckern! :-)