Jetzt haben sie das Spazierengehen für sich entdeckt!

Was bei Mario Barth nicht nur lustig, sondern auch sehr bemitleidenswert klingt, kann in der Praxis durchaus positive Vorzüge mit sich bringen.

Nachdem ich die letzten Tage fast nonstop vorm Rechner gehangen habe und sogar das Wochenende spuren- und bedeutungslos an mir vorbei gezogen ist, hab ich mich gerade vor die Tür getraut. Ab in die warmen Stiefel, Wintermantel an und ab Richtung Park. Die Luft war toll, der Wind hat mir mächtig um die Ohren gepfiffen und ich bin einfach mal ne halbe Stunde so vor mich hin gelaufen.
Pünktlich als ich zurück war begann der Regen, und jetzt sitze ich mit einer Kanne Tee und in eine Decke gehüllt auf meiner Couch, während es langsam dunkel wird und der Regen an die Scheibe prasselt. Himmlisch!

Ab und zu muss man sich einfach eine Pause gönnen. Wäre ich die Stunde vor dem Rechner sitzen geblieben, wäre ich jetzt sicher auch nicht weiter. Man kann den Kopf halt nur bedingt zur Arbeit zwingen.

Das ist schon komisch mit dem Home Office; wenn ich tagsüber nicht meine “8 Stunden” aussitze bekomme ich ein schlechtes Gewissen – sitze ich nachts um 1 Uhr noch vor dem Rechner habe ich aber gegenüber der “Privat Judith” kein schlechtes Gewissen. Daran muss ich echt immernoch arbeiten…

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