Archive for September, 2009

Es mangelt an der Betreuung

Tuesday, September 29th, 2009

Die Stiftung Warentest hat im Bereicht 10/2009 acht große Fitnessketten unter die Lupe genommen, darunter Meridian Spa, Fitness First (ehem. Fitness Company) und McFit.
In diesem Artikel des Tagesspiegels erfährt man mehr zu den Ergebnissen.

An dieser Stelle möchte ich nochmal um Kommentare und Meinungen zu meinem Post “Menschen für Fitness begeistern” bitten – eure Meinung, Erfahrung und Kritik hilft hier immerhin einer Branche, deren Ziel die Gesundheit unserer Bevölkerung ist.
Also her mit deiner Meinung!

From Geek to Freak in 4 weeks!

Thursday, September 24th, 2009

Wenn ihr schon immer von einem muskulösen Körper a la Hugh Jackmann geträumt habt, für Training und körperliche Arbeit aber nicht so viel übrig habt, aufgepasst:

Hier seht ihr einen Kerl, der sich in nur 4 Wochen über 15 Kilo Muskelmasse antrainiert hat. Guckt es euch an, die Fotos sind echt krass! Und netterweise beschreibt er auch noch, wie er es gemacht hat!
Und er hat insgesamt nur ganze 4 Stunden trainiert (2 mal 30 min. pro Woche)!!

Im Prinzip geht es -aus sportlicher Sicht- um High Intense Training (hier die Auskünfte der deutschen Wikipedia). Hauptunterschied zu gängigen Trainingsmethoden ist die totale Verausgabung der Muskulatur, und einer massiven Erholungsphase im Anschluss. Zu den Nachteilen zählt, dass durch die kurzen und langsamen Wiederholungen die neuronalen Faktoren abnehmen (z.B. die Muskelspannung) und dadurch Maximal-, Schnell- und Sprungkraftwerte sinken.
Also: Wer “nur” stark aussehen will ist damit ganz gut bedient; echte Leistungssportler müssen sich leider wie gewohnt abrackern!

In jedem Fall sollte das Training unter fachkundiger Anleitung erfolgen!

Weitere Vor- und Nachteile, Infos und Antworten findet ihr hier.

P.S.: Fotos euer Ergebnisse immer gerne an judith@corillo.de. :-P
(Auf das Betrachten von Ausgangskörpern möchte abgesehen werden!)

Mach was deine Kunden wollen!

Thursday, September 24th, 2009

Der ein oder andere wird jetzt denken: “Ist doch logisch!”. Sollte es eigentlich auch sein. Und trotzdem gibt es viele populäre Gegenbeispiele, wo dieser Grundsatz nicht nur unberücksichtigt geblieben ist, sondern der zahlende Kunde quasi noch bestraft wird.

Ich nehme mal ein Beispiel, das mich direkt betrifft. Ich habe mir eine DVD gekauft. “American Psycho”, um genau zu sein. Brav habe ich bis zur Dunkelheit gewartet, eine Portion Popkorn vorbereitet, erwartungsvoll die DVD in den Player geschoben… und dann musste ich mir über 10 Minuten einen blöden “Du bist Raubkopierer – Du bist Verbrecher” – Filmchen angucken, das sich _nicht überspringen lässt_. Man kann nicht zum Hauptfilm wechseln, man kann nicht mal vorspulen. Hätte ich mir den Film in Netz besorgt, müsste ich mich mit diesen Problemen nicht rumschlagen. Ich, der zahlende Kunde, werde für die Taten anderer bestraft. Und mir wird auch noch direkt vorgeworfen, ein Raubkopierer zu sein. Obwohl ich das verdammte Teil _gekauft_ habe!
Ich hätte echt große Lust, den Jungs und Mädels der veröffentlichenden Entertainment-Firma die Köpfe auf das nächste Tischbrett zu knallen und ihnen in die Ohren zu brüllen: “Denkt nach! Denkt doch verdammt nochmal nach!!”

Auch krass: Ein Freund von mir hat erzählt, dass er in seinem Fitnessstudio gebeten wurde, seine Tasche durchsuchen zu lassen, “weil derzeit viel geklaut wird”. Ja, haben die denn völlig den Verstand verloren?? Den gesamten Kundenstamm unter Generalverdacht zu stellen, nur weil irgendwer ne billige Flasche Body Lotion aus der Umkleide gemoppst hat?

In diesem Artikel vom Kundenservice Blog wird ein Bericht der Harvard Business Review beschrieben, in welchem dem Leser nahegelegt wird Kunden, die eine Neuerung nicht annehmen wollen (Bsp. Onlineshop etc.), aktiv dafür zu bestrafen. Natürlich ist es kostengünstiger für ein Unternehmen, Anfragen online entgegenzunehmen, anstatt eine hochbesetzte Telefonzentrale zu beschäftigen. Aber: Wenn doch diese Telefon-Kunden ein lohnendes Geschäft generieren, sollte man dies nicht nutzen, anstatt ihnen die Tür vor der Nase zuzuknallen? Außerdem werden langfristig mehr Kunden in die Netzwelt einsteigen. Und wenn man diese dann auch noch für das Nutzen der Online-Lösung _belohnt_ – ist das nicht in den meisten Fällen 1000 mal wirtschaftlicher?

Mach was deine Kunde wollen!
Es gibt kaum einen wichtigeren Grundsatz im Geschäftsleben. Frage dich bei allen Aktionen, Promotions etc. immer: “Ist es das, was meine Kunden wollen?”
Wenn die Antwort kein 100%iges “JA!” ist: Vorhaben dringend überarbeiten!

Wann haben dich deine Mitarbeiter das letzte mal begeistert?

Monday, September 21st, 2009

Wenn die Antwort hier nicht “Erst heute” heißt: Buckle up! Wir haben viel zu tun.

Es ist deine Firma. Niemand kann sich dafür mehr begeistern als du selbst. Wenn du selbst von deinen Mitarbeitern nicht begeistert bist, wie sollen sich deine Kunden für diese begeistern??

Stellen wir uns einmal vor, dass Jeder, der dein Geschäft betritt oder eure Zentrale anruft, begeistert ist. Nicht nur zufrieden, sondern tatsächlich begeistert. Was würde den Kunden dann noch von einem Kauf abhalten, wenn das Produkt und der Preis stimmt? Genau! Garnichts. Begeisterung für etwas oder jemanden ist ein zentraler Punkt für eine Kaufentscheidung.

Für dich heißt das: Aussortieren. Das mag hart klingen, aber du bist Unternehmer. Unternimm was!
Es gibt diese Menschen, die es einfach schaffen, jeden zu begeistern. Konzentriere dich genau darauf, diese Personen zu finden. Verschwende deine Zeit nicht damit, aus einer Kuh einen Elefanten zu machen – es gibt genug Elefanten da draußen, die nur darauf  warten, von dir entdeckt zu werden. Sie werden sich für dich und dein Unternehmen einsetzen, alles daran setzen, erfolgreich zu sein – und dir zufriedenere Kunden und  neue Kunden bescheren.

Ich kenne Unternehmer, die ein Restaurant aufmachen, aus 10 Bewerbern 4 Kellner aussuchen, und denken “So, das wäre geschafft.”
Recruitment ist ein ständiger Prozess. Höre niemals auf, nach gutem Personal zu suchen. Das heißt das du, wo immer du bist und was immer du machst, die Augen offen halten musst. So kenne ich z.B. einen Versicherungsmakler, der seinen Assistenten-Job mit der Sprechstundenhilfe seines Zahnarztes besetzt hat. Weil er bei seinem Termin so begeistert von ihr war, dass er sie unbedingt an Bord haben wollte.  Einfach lies sie sich auch nicht abwerben – er hat ihr ganze 20% mehr Geld angeboten, bevor sie zugesagt hat. Jetzt, nach ca. 2 Jahren, freut er sich immer noch wie ein kleines Kind, wenn man ihn nach seinem “Fund” fragt. Ob er zufrieden ist? Er ist begeistert! Und seine Kunden auch. Was sind schon 20% mehr Lohn, wenn du die Wahl hast zwischen Mittelklasse und Top? Was ist nun Geldverschwendung; die 20% mehr Gehalt für deine Top-Kraft, oder ist es nicht eher das komplette Gehalt für eine durchschnittliche Kraft?

Der Schlüssel ist, das Maximale aus deinen Möglichkeiten herraus zu holen. Das heißt natürlich auch, dass du deine Angestellten, wenn sie ihren Job überdurchschnittlich gut machen, halten musst. Anerkennung, nicht nur finanziell sondern auch im Generellen, sind der Schlüssel, um deine “Pferdchen” auch in deinem Stall zu halten. Mehr zu diesem Thema gibt es im nächsten Post.

Die Schweinegrippe hat’s geschafft

Tuesday, September 8th, 2009

Das ist bitter für die britischen Authorities – da predigen sie jahrelang einen gesünderen Lebensweg, stecken Millionen in Kampangen und Aufklärungsseminare – alles für die Katz. Hätten die gewusst, dass man nur irgendeine blöde Grippe-Epidemie braucht!

Wie hier erklärt wird, bemühen sich seit Ausbrechen der Epidemie ganze 60% der Briten um einen längerfristig gesünderen Lebensweg mit ausgewogender Ernährung, regelmäßigem Sport und ausreichender Vitamin-Versorgung. Die Verkaufszahlen von Obst zum Beispiel sind im Juli gegenüber dem Vorjahr um 11% gestiegen.

Wow. Vielleicht werden wir ja durch die Schweinegrippe tatsächlich gesünder. Oder uns zumindest unserer Gesundheit ein wenig bewusster.
Fragt sich nur, ob diese neue Trendwende nur ein Strohfeuer ist, oder tatsächlich dauerhafte Einwirkungen auf den Umgang mit unserer Gesundheit haben wird. Zu wünschen wäre es.